1000 Fragen an mich selbst – 83 Fragen im Februar


Auch im Februar will ich wieder 83 Fragen an mich selbst beantworten. Wer wissen will, worum es geht, kann das einfach im ersten Artikel nachlesen. Es geht um Selbstreflexion und ausschließlich um mich – also Achtung, wenig Kinder-Themen oder Erziehungstipps, sondern rein die Möglichkeit, den Menschen hinter den Texten kennen zu lernen.

1000 Fragen an mich selbst – Februar

Und hier die 83 Fragen aus für den Februar.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?

Ich habe keinen Nachttisch. Neben dem Bett (sehr niedrig) auf dem Boden steht immer eine Flasche Wasser und mein Handy im strahlungsarmen Flugmodus.

85. Wie geduldig bist du?

Ungeduld ist eine meiner vielen Schwächen. Wenn etwas passiert, soll es immer gleich passieren, egal ob positiv oder negativ. Wenn ich warten muss, kann ich ziemlich unleidlich werden.


86. Wer ist dein gefallener Held?

Meine Uroma. Als sie noch lebte, habe ich viel Zeit dort verbracht und in meinen Augen wusste und konnte sie so vieles. Nachdem sie 1999 starb, fand ich nach und nach Dinge heraus, die dieses Bild stark veränderten

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Nein. Ich habe einmal eines gemacht und meiner besten Freundin geschickt, mit dem Versprechen, dass sie es sofort löscht.

Das war drei Tage nach der Geburt, direkt nach dem Milcheinschuss. Ich konnte selbst nicht glauben, wie mein Körper aussah und wollte es ihr zeigen. Über Nacht war aus mir ein braungebrannter Waschbrettbauch mit Riesenmöpsen geworden. Denn mein Bauch hat sich wahnsinnig schnell zurückgebildet und sah dann aus irgendeinem Grund total durchtrainiert aus (fühlte sich aber natürlich nicht so an). Meine Haut hatte sich unter voller Dehnung in der Sommersonne gebräunt und sah, nachdem sie sich wieder zusammengezogen hatte, irre braun aus.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Ich habe eine Freundin, mit die ich schon vor der Grundschule kannte. Zwischendurch verloren wir uns aus den Augen. Als wir 18 waren, stand sie eines Tages, als ich von der Schule nach Hause kam, mit Ehemann und Neugeborenem bei uns in der Küche. Seitdem haben wir wieder Kontakt und ich freue mich jedesmal, wenn wir uns sehen. Sie hat heute übrigens fünf Kinder.

89. Meditierst du gerne?

Ich würde gerne, finde aber nie die Ruhe und den richtigen Zeitpunkt. Ohne Anleitung fällt es mir schwer.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Eine Wärmflasche und kuscheln mit einem der beiden tollsten Männer. Oder beiden.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?

Schlafes Bruder (Robert Schneider).

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App?

Mit meiner Familie.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein?

Gefühlt ja. Aber vermutlich nein.

94. Gibt es ein Gerücht über dich?

Nicht, dass ich wüsste.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?

Dasselbe, was ich jetzt tue.

96. Kannst du gut Auto fahren?

Ja.

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?

Ja. Allerdings würde ich mich dafür nicht verbiegen.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?

Niemals die Pille genommen.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Gemeinsam essen.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?

Ja. Als ich 16 war, habe ich in einem Kaufhaus Kosmetika mitgenommen.

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

In vielen Belangen bin ich wohl ein typischer Zwilling, ja. Aber auch mein Mond im Skorpion kann sehr durschschlagend sein.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Verschiedene Blautöne.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Dafür bin ich meistens zu müde.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Keine. Als ich noch einen Fernseher hatte, habe ich täglich „Verbotene Liebe“ geschaut.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?

In meinem Glauben an das Gute im Menschen. Obwohl ich schon manchmal enttäuscht wurde, weigere ich mich, davon abzurücken, dass im Grunde jeder Mensch gut sein möchte. Sich mit geliebten Menschen umgeben, deren Bestes im Sinn haben.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Vor kurzem musste ich 22 Tage verzichten. Das war hart.

107. Wer kennt dich am besten?

Mein Mann.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?

Böden wischen. Das muss meistens mein Mann machen.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Ja. Wer ist das nicht?

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Mein Tag muss früh anfangen, egal ob frei oder nicht. Lange im Bett liegen macht mich fertig. Darum würde der Vormittag eines perfekten Tages damit gefüllt, eine Fahrradtour zu machen oder einkaufen zu fahren. Nach einem leckeren Mittagessen würden mein Mann und ich den ganzen Nachmittag im Bett liegen und Filme schauen. Abends vielleicht noch Sauna oder ein heißes Bad und dann ab ins Bett.

111. Bist du stolz auf dich?

Ja, manchmal schon.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Ich kann mit meiner Zungenspitze meine Nase berühren. Und mit einer Augenbraue wackeln, ohne die anderen zu bewegen. Außerdem kann ich meinen Fuß über meinen Kopf heben.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Mir fällt nichts ein. Halbe Sachen mag ich nicht. Ich kann das auch nicht. Wenn ich etwas mache, dann immer mit voller Power und Hingabe. Bis es fertig ist. Mein Studium zum Beispiel oder irgendein Projekt. Im zwischenmenschlichen mag ich es auch nicht, wenn etwas bleibt. Wenn ich das Gefühl habe, es müsste noch etwas gesagt werden, tue ich das.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?

Ich trinke Alkohol, weil es Spaß macht. Manchmal mag ich über die Stränge schlagen, unperfekt und peinlich sein. Ich finde, in meinem Leben gibt es genug Selbstkontrolle und Muss-Situationen.

115. Welche Sachen machen dich froh?

Meinem Sohn beim Spielen zusehen, ein warmes Bad, ein kuscheliges Bett, das Internet, eine Nacht in Berlin.

116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut?

Nein.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?

„Warte…“

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Nein! Das war für mich die unangenehmste Vorstellung im Bezug auf unsere Hochzeit (die ja dann geplatzt ist). Einen ganzen Tag im Mittelpunkt stehen.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Glücklich sein.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Ja. Man muss sich nur die Kinder ansehen. Natürlich haben sie anfangs nicht immer ein Verständnis von richtig und falsch. Aber sie bemühen sich, sind kooperativ und hilfsbereit. Liebevoll. Vorurteilsfrei.

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Ja.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Für alles. Vor allem aber für die Möglichkeit, so ein freies Leben zu führen. Dafür, dass sie mir die innere Sicherheit gegeben haben, sodass ich wenig äußere, materielle Sicherheit brauche. Dass sie in einer Generation, in der es nicht selbstverständlich war, ihre Kinder sehr frei, liebevoll und bedürfnisorientiert erzogen haben.

123. Sagst du immer, was du denkst?

Nein. Aber ich bringe es nicht über mich, etwas zu sagen, obwohl ich es nicht denke.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?

Nicht mehr. Früher ständig. Irgendwann mit Anfang 20 habe ich den Fernseher genommen, in den Keller gestellt und nie wieder hervorgeholt.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Der Verlust meiner Haare. Seit vielen Jahren werden sie dünner und kürzer und nun auch noch grau.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?

Ich hatte noch niemals letzte 10 Euro. Nie. In meinem Leben hatte ich immer noch irgendwo etwas Erspartes.

127. Verliebst du dich schnell?

Jein. Ich komme vielleicht schnell ins Schwärmen. Aber in einen Mann wirklich verliebt habe ich mich erst einmal in meinem Leben.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?

Wie schön es sich anfühlt, direkt neben meinem Sohn einzuschlafen. Oder, alternativ, wie merkwürdig es ist, dass er dort drüben in seinem Bettchen liegt, so weit von uns entfernt.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Montag.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?

Dass ich mich aus dem Tiefpunkt von vor etwa 6 Jahren wieder nach oben gekämpft habe. Trotz Krankheit ein Staatsexamen mit 1,4 abgelegt habe. Im Job so erfolgreich war, dass jeder meiner ehemaligen Vorgesetzten schon mal versucht hat, mich abzuwerben. Dass ich heute meistens die Energie aufbringen kann, die ich als Mutter für meinen Sohn brauche.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?

Heidi Klum. Auch wenn sie zur Zeit für ihre Model-Sendung in der Kritik steht, ich mag die Frau einfach.

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?

Als Teenager bestimmt. Ich war früher Fan der Kelly Family und der Backstreet Boys.

(So, jetzt wisst ihr eines meiner peinlichsten „Geheimnisse“.)

133. Was ist dein Traumberuf?

Wenn ich alles sein könnte, was ich will? Möbelschreiner. Ein realistischer Traumberuf für meine Zukunft? HR Manager.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Meinen Mann, ja.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?

Fotos und Erinnerungen.

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?

Facebook. Google Analytics. Google Mail. Google AdSense. Amazon Associates.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?

Gratis vielleicht, aber niemals umsonst.

138. Hast du schonmal etwas gestohlen?

Ja. Kosmetika in der Drogerie.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?

Paprika Pesto.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?

dm. Ich liebe dm.

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?

Die Liste wäre zu lang. Definitiv möchte ich aber nach Indonesien und Thailand noch mit meinem Mann und Sohn nach Indien. Für mich kein neues Land, aber mein Mann war nicht mehr in seinem Heimatland, seit er drei Jahre alt war.

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne?

Unendliche körperliche Energie und keine Müdigkeit.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?

Ungefähr ständig. Ich bin ein absoluter Fettnäpfchen-Treter. Das letzte Mal wohl, als ich beim Weihnachtsessen meine Tante mit einem vollen Glas Weißbier übergoss.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

145. Wie flexibel bist du?

Sehr. Hauptsache ich muss nicht stillstehen und neu planen.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst?

Nein. Aber ich esse gerne tiefgefrorene Früchte (Erdbeeren, Pflaumen, usw.) das finden viele Leute merkwürdig.

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?

Irgendwas auf dem Smartphone. Kann man sonst noch Dinge tun in einer Schlange?

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?

Fotos.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?

Weniger Kalorien. Aber die Entscheidung hatte ich schon viele Jahre nicht mehr zu treffen. Einer der wenigen Vorteile meiner Krankheit.

150. Führst du oft Selbstgespräche?

Im Kopf immer, aber fast nie gesprochen.

151. Wofür wärst du gern berühmt?

Ich wäre ungern berühmt. Zu viel Rampenlicht und Aufmerksamkeit.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?

153.  Wen würdest du gern besser kennenlernen?

Meinen Mann.

154. Duftest du immer gut?

Nein.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?

Vielleicht fünf. Maximal zehn.

156. Googelst du dich selbst?

Selten, aber irgendwann hab ich es schonmal gemacht.

157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen?

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?

Im Studium hatte ich eine WG mit meinen besten Freundinnen. Das war der Himmel auf Erden. Also JA!

159. Sprichst du mit Gegenständen?

Nein. Tun Menschen das?

160. Was ist dein größtes Defizit?

Gesundheit.

161: Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp?

Katze. Ich finde Hunde unangenehm.

162: Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?

Ich lächle viel, spreche intensiv mit ihm / ihr.

163: Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?

Hunger. Abends auch mal aus Appetit, aber tagsüber vergesse ich oft zu essen, bis mein Bauch knurrt.

164: Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?

NEIN!

165: In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?

In meinem Sicherheitsbedürfnis. Was wir vorhaben, mit Ausland, keine festen Pläne, kein Wohneigentum, Auto, etc. wäre vielen, die ich kenne, zu unsicher. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine dieser vermeintlichen finanziellen Sicherheiten im Leben brauche, um glücklich zu sein.

166: Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?



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