1000 Fragen im März – 83 Fragen an mich selbst

Und schon ist wieder ein Monat rum. Auch in den vergangenen beiden Monaten habe ich bereits jeweils 83 “Fragen an mich selbst” beantwortet. Nicht ganz entsprechend dem Vorgehen vieler anderer Blogger, die das aktuell wöchentlich machen und dann auf dem Blog Pink-e-Pank sammeln, aber so häufig schaffe ich das einfach nicht.

Also geht es heute los mit meinen 83 Fragen aus dem März. Von Ratschlägen, die ich nicht befolgte, körperlichen Veränderungen und Schönheits-OPs, ob ich in der Pubertät glücklich war und darüber, wie ich mein Glück erzwinge.

83 Fragen an mich selbst – Teil 3

167: Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?

Selten. Ich bin keine Nachteule und irgendwann einfach zu müde.

168: Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?

169: Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Ja, klar. Wenn es geschäftlich ist, bereite ich mich immer vor. Lege Zettel und Stift parat, sehe mir die bisherige Kommunikation an usw.

170: Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?

Letzte Woche war ich auf einer Beerdigung. Der Stiefpapa einer guten Freundin ist gestorben. Ich habe ihn sehr lange nicht gesehen, aber als Kind gut gekannt. Als ich sah, wie aufgelöst und traurig sie vor der Urne stand, kullerten auch bei mir die Tränen. Ob mich dabei jemand gesehen hat, weiß ich allerdings nicht.

171: Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Mit meinem Mann oder alleine.

172: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

Meine Mama riet mir in der Pubertät, auf die Anti-Baby-Pille zu verzichten. Leider habe ich nicht auf sie gehört.

173: Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst?

Baden am See, grillen, Radler, Freunde.

174: Wie duftet dein Lieblingsparfüm?

Ich habe keins. Also ich nutze grundsätzlich kein Parfüm mehr.

175: Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?

Kritik trifft mich grundsätzlich, wenn sie indirekt gegen mein Kind geht. Kommentare über fehlende Erziehung zum Beispiel.

176: Wie findest du dein Aussehen?

Hm. Okay bis gut glaube ich trifft es. Die Jahre mit Schlafmangel und Dauerstress sind meinem Äußeren nicht unbedingt gut bekommen. Der Bauch ist nicht wie früher, die Falten werden immer mehr, die Haare langsam grau. Ich versuche mein Bestes, das zu ignorieren bzw. mich damit anzufreunden.

177: Gehst du mit dir selbst freundlich um?

Ja.

178: Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?

Wenn mich mein Äußeres wirklich belasten würde, jederzeit. Eine Gesichts-OP würde ich mir wahrscheinlich sehr gründlich überlegen, aber eine Brust-OP oder Fett absaugen wären nicht ausgeschlossen.

179: Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?

Titanic. Dreimal davon im Kino. Auch Braveheart habe ich früher sehr oft geschaut.

180: Füllst du gerne Tests aus?

Ja!

181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?

Ja, die 1960er fände ich glaube ich klasse.

182: Wie egozentrisch bist du?

Das kommt auf den Blickwinkel an.

183: Wie entspannst du dich am liebsten?

Bei einem warmen Bad, in der Sauna, oder bei einer Massage.

184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Ja. Tut das nicht jeder?

185:  Worüber grübelst du häufig?

Über die Entwicklung meines Sohnes.

186: Wie siehst du die Zukunft?

Schwammig. Ich habe kein konkretes Bild davon, wer oder wo ich in einigen Jahren sein werde. Ich weiß nur, mit wem.

187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

Eine gute Freundin zog aus unserer damaligen WG in seine, nur einige Straßen entfernt in der Regensburger Altstadt. Weil ein großer Raumteiler nicht mehr ins Auto passte, aber schon auf der Straße stand, musste jemand dort bleiben und aufpassen, dass niemand ihn stiehlt. Ich nahm mir also einen Klappstuhl und ein Bier und setzte mich daneben. Mitten an einem warmen Abend in der Fußgängerzone. In den folgenden 30 Minuten schloss ich einige nette Bekanntschaften, zwei davon halfen uns dann sogar beim Umzug. Als ich mit meinen Freunden wieder nach oben in die Wohnung wollte, folgte mir so ein Typ von der Straße ganz selbstverständlich. Im Treppenflur sagte ich spaßend, weil unsere Truppe schon so groß war: “Na, kommst Du auch mit zu uns?” Er lächelte und sagte “Ja, warum nicht?” Zu meiner Verwunderung stand er einige Sekunden später tatsächlich in unserem Flur. Erst viele Minuten später wurde ich aufgeklärt. Er wollte ohnehin zu uns, denn er war der neue Mitbewohner meiner Freundin – und mein heutiger Ehemann.

188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Meiner Mutter! Zum Glück halte ich das nicht für das Schlimmste, was passieren kann 😉

189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende?

Kuschelnd auf der Couch mit meinem Mann.

190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben?

So unabhängig, wie ich nur sein kann.

191: Ergreifst du häufig die Initiative?

Definitiv.

192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

Ich hatte mal einen Wellensittich, den ich wirklich sehr mochte. Weil seine Mutter wegflog, als er noch ganz klein war, zog ich ihn teilweise mit der Hand auf. Dadurch war er total zahm und kam auch in einer großen Voliere sofort auf meinen Finger geflogen, wenn ich das wollte.

193: Hast du genug finanzielle Rücklagen?

Ja, für unseren Lebensstil reicht es dicke.

194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?

NEIN!

195: Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Ja. Ich bin im ersten Moment nicht gut darin, kritisiert zu werden – auch wenn ich sie mir am Ende schon zu Herzen nehme und ggf. auch beachte.

196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

Nein. Zum Glück nicht.

197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?

Ja. Ich nenne es Arbeiten.

198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?

Oh, das scheint lange her. Aber mit Sicherheit war es etwas, was mein Mann gesagt hat. Er kann zum Abbrechen komisch sein.

199: Glaubst du alles, was du denkst?

200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Meinen 24. Geburtstag feierten wir in unserer damaligen WG. In dieser Nacht wurden mein Mann und ich ein Paar.

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Gut genug, um hallo zu sagen und bei manchen mal auf einen Kaffee vorbei zu schauen.

202: Hast du oft Glück?

Ich habe großes Glück, ständig. Mit ein paar Ausnahmen würde ich mich als großen Glückspilz bezeichnen.

203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Meine beste Freundin hat mit ihrem Mann ein Eigenheim, ein eigenes Auto und würde gerne eine Beamtenstelle als Lehrerin ergattern. Das unterscheidet sich von mir schon ziemlich stark – aber am Ende auch nur auf den ersten Blick. Ich denke, im Endeffekt suchen wir uns häufig Freunde, die unsere Ideale und Werte teilen und dadurch verstehen.

204: Was machst du anders als deine Eltern?

Ich bin ein wenig strenger. Und arbeite weniger.

205: Was gibt dir neue Energie?

Schlaf.

206: Warst du in der Pubertät glücklich?

Ja. Ich hatte viele Freunde, Glück in der Liebe und war gut in der Schule. Natürlich war ich phasenweise wütend auf meine Eltern oder der Meinung, ich hätte nicht genug coole Klamotten. Aber insgesamt ging es mir gut.

207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

An Silvester. Da waren wir gegen 8 Uhr morgens zu Hause.

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Mit meinem Hobby, das gleichzeitig meine Arbeit ist.

209: Blickst du dich oft um?

Ich sehe grundsätzlich lieber nach vorne, als zurück.

210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Ich bin ein sehr offener und ehrlicher Mensch. Allerdings fällt es mir bei den meisten Menschen schwer, Schwäche zu zeigen oder Unzulänglichkeiten einzugestehen. Deshalb wissen viele vielleicht nicht, dass ich eigentlich sehr sensibel und verletzlich bin.

211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Bisher haben wir in unserer Beziehung kaum gestritten.

212: Worauf freust du dich jeden Tag?

Mit meinen Liebsten zu kuscheln.

213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Viele. Ich trage Freundschaften von früher sehr, sehr lange mit mir herum, auch wenn wir keinen Kontakt mehr haben. Es gibt eine Freundin, zu der ich den Kontakt zeitweise abgebrochen habe, die mir aber sehr fehlt.

214: Wie gehst du mit Stress um?

Ich bin gestresst. Wie soll man anders damit umgehen?

215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?

Das ist eine sehr philosophische Frage. Um die beantworten zu können, müsste ich erst einmal wissen, wie ich eigentlich bin. Meiner Meinung nach verhalten wir uns immer anders, je nachdem, welches Gegenüber wir haben. Das nächste an das, wie wir “eigentlich” sind, sind wir wahrscheinlich mit Partnern und guten Freunden.

216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

Ich liebe alles handwerkliche. Wenn etwas nicht mehr funktioniert, will ich wissen, warum und ob es sich reparieren lässt.

217: Kann man Glück erzwingen?

Das ist doch eine rhetorische Frage, oder? Darauf soll man mit “Nein, …” antworten. Solche Fragen triggern mich immer dazu, in die andere Richtung zu argumentieren. Vorausgesetzt, man kann überhaupt irgendwas tun, um glücklich zu werden, dann kann man das bestimmt auch “erzwingen” im Sinne von “alles dafür tun”.

218: Welcher Streittyp bist du?

Ich bin super aufbrausend, werde dann irrational und ungerecht. Wenn man mich stark triggert, kann es auch schnell mal unter die Gürtellinie gehen. Ich weiß in dem Moment, dass ich später bereuen werde, was ich sage, aber ich kann einfach nicht anders. Ich bin dann so wütend.

219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Früher sprang ich förmlich aus dem Bett, wenn der Wecker klingelte. Heute, mit einem Schlechtschläfer-Kind, wünsche ich mir jeden Morgen, einfach liegen bleiben zu können.

220: Wie klingt dein Lachen?

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Ja. Definitiv.

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

Ja. Weil ich muss, primär.

223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Verliebt sein passiert doch immer irgendwie unkontrolliert, oder?

224: Steckst du Menschen in Schubladen?

Ja. Aber ich nehme sie auch ganz schnell wieder heraus, wenn sie nicht hineinpassen.

225: Welches Geräusch magst du?

Starken Wind in den Bäumen.

226: Wann warst du am glücklichsten?

In der ersten Zeit mit meinem Mann.

227: Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meiner Familie, meinen Freunden. Aber ich bin auch sehr gerne mal allein.

228: Willst du immer alles erklären?

Ja!

229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?


230: Was war deine größte Jugendsünde?

Ich habe in meiner Jugend geraucht.

231: Was willst du einfach nicht einsehen?

Dass man gewisse Dinge nicht sagen darf.

232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Wie ich mal in mein Tagebuch schrieb (über meine Mutter): “Sie hasst mich, sie hasst mich, sie hasst mich” und es dann offen liegen ließ, sodass sie es findet.

233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Silvester 2014.

234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Mehr Zeit. Aus Geld mache ich mir nicht viel.

235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Nein. Wozu sollte das gut sein?

236: Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Ja, ich denke, ich kann mich selbst gut einschätzen.

237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Nicht gefährlich für mich, aber für meinen Sohn.

238: Hast du einen Tick?

Nein.

239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Glück ist für mich vor allem Einstellungssache. Eine Betrachtungsweise des Lebens, eine Angewohnheit.

240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meinem Sohn.

241: Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

Nein, leider nicht.

242: Bist du nach etwas süchtig?

Das Internet.

243: Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Meine Uroma starb, als ich 14 war. Sie fehlt mir sehr.

244: Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten?

Die gegen den Strom schwamm.

245: In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?

Hm. Ich bin etwa auf halbem Weg, würde ich sagen.

246: Wann muss man eine Beziehung beenden?

Wenn sie einem der Beteiligten mehr schadet, als nützt.

247: Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

Meine Arbeit ist neben meinem Dasein als Mutter eine wichtige Selbstbestätigung.

248:Was würdest du gern gut beherrschen?

Eine zweite Muttersprache.

249: Glaubst du, dass Geld glücklich macht?

Nein. Aber ich glaube, dass zu wenig Geld unglücklich machen kann.

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