Alles Heile Welt in Bloggerville?


Elternblogs

Vor circa zwei Jahren wusste ich nicht einmal, was ein Blog ist. Geschweige denn, dass ich je einen gelesen hätte und am allerwenigsten einen Elternblog. Als mein Mann dann mit der Idee um die Ecke kam, eigene Blogs zu haben, musste ich erst einmal googeln.

Wikipedia sagt dazu:

Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl. Web und Log für Logbuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.

 

Ein paar Monate später war ich schwanger und er hat uns unsere beiden Blogs eingerichtet, mit denen wir damals gestartet haben. Mit dem vagen Wikipedia-Verständnis, was ein Blog eigentlich ist, habe ich dann meinen ersten Post verfasst und online gestellt. Anfangs vor allem für meine Freunde und Familie, die viele hundert Kilometer entfernt wohnen und jedes Ereignis meiner Schwangerschaft auf diesem Wege mitverfolgen konnten. Dass es so unglaublich viele andere Mama- und Papa-Blogs da draußen gibt, Blogger-Treffen und Gruppen, dass die Leute sich teils persönlich kennen, kurz gesagt, dass es da ein ganzes Parallel-Universum bestehend aus Eltern-Blogs gibt, habe ich erst nach und nach mitbekommen.

Wenn ich Zeit habe, stöbere ich gerne mal in den Blogs anderer Eltern. Also dieses „wenn“ ist nicht temporär, denn leider habe ich selten Zeit. Das heißt, falls ich mal Zeit habe, lese ich, was die anderen so treiben. Trotzdem lege ich Wert darauf, meinen eigenen Zielen und Standards treu zu bleiben und mich davon nicht zu viel beeinflussen zu lassen. Deshalb versuche ich eigentlich auch gar nicht so groß nachzudenken, was andere Blogger so machen oder nicht. Eigentlich.

Ist das Leben der Blogger so perfekt?

Dann habe ich vor kurzem mit einer anderen Mami über Blogs gesprochen. Sie liest keinen regelmäßig (auch nicht meinen eigenen), hat aber in den einen oder anderen schon mal reingelesen. Unter anderem in einen dieser großen Blogs, die über behütetes Aufwachsen und Attachment Parenting schreiben. Sie hat mich das erste Mal zum Nachdenken gebracht, was für einen Eindruck so ein Blog eigentlich für den Leser macht: meine Freundin fühlt sich nämlich nicht gut und zum Nacheifern angespornt, sondern eher eingeschüchtert und verunsichert. Eigentlich ja auch total verständlich: bei so viel Perfektion, Mutterkompetenz und Familienglück – wer soll da noch das Gefühl haben, dass das eigene Leben gut genug ist? Die „Vorbilder“ scheinen so weit entfernt, das eigene, weniger perfekte Leben so deutlich vor Augen gehalten.

Gleichzeitig habe ich mir zwei Fragen gestellt:

1. Weckt unser Blog dieselben Gefühle in Lesern?

Erstere Frage hätte ich bis dahin beantwortet mit einem „Nein, bestimmt nicht.“ Doch kurz danach habe ich einer Bekannten aus meinem Rückbildungskurs, mit der ich mich seit einiger Zeit vergeblich zu treffen versuche, einen Link geschickt. Einfach, weil sie wissen wollte, wie es uns so geht und ich nicht die Zeit hatte, viel zurückzuschreiben. Nach ein paar Stunden Funkstille kam diese Antwort:

Hab jetzt mal ein bisschen von deinem Blog gelesen…ehrlich gesagt bin ich jetzt verunsichert und mir geht’s nicht so gut, weil ich das Gefühl habe, ich hab unserem Kleinen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Deshalb les ich nicht weiter. Das ist aber nicht dein Problem. Schön geschrieben.Bekannte aus Rückbildungskurs

Und auf weitere Rückfrage:

Du hast die Schwangerschaft so schön beschrieben und er wird sicher mal total stolz sein, so Eltern zu haben. Ich war halt schwanger und hab gemeckert, weil ich dicker werde. Ich habe nicht so genossen. Das bereue ich. Aber das is mein Ding.Bekannte aus Rückbildungskurs

Wow, das saß! Als hätte ich in der Schwangerschaft nicht meine Probleme gehabt, körperlich wie emotional. Aber habe ich die zu wenig festgehalten hier? Stelle ich vielleicht die Dinge zu rosig dar auf meinem Blog? Oder hat sie nur die falschen Beiträge gelesen? Ich weiß es nicht, denn bei einem zweiten Versuch, in meinem Blog zu lesen, hat sie endgültig aufgegeben und wir haben uns im Endeffekt auch nicht mehr getroffen. Ich hoffe, es geht ihr gut! (Ich grüße Dich ganz lieb, falls Du das hier lesen solltest!)

2. Sind die Familien und das Leben mancher Mami-Blogger wirklich so perfekt?

Die zweite Frage, ob das Leben der Elternblogger so perfekt ist, würde ich beantworten mit einem: „Unwahrscheinlich bis unmöglich.“

Scheiße stinkt bekanntlich in allen Haushalten gleich, um es mal plakativ zu sagen. Überall gibt es Hochs und Tiefs, gute und schlechte Momente. Kein Kind ist immer nur sauber, lächelnd und wohlerzogen, sondern Kinder machen Lärm, Dreck und sind anstrengend.

Und keiner Mutter scheint immer nur die Sonne ausm Hintern vor Perfektion. Denn die perfekte Mutter gibt es genauso wenig wie die perfekten Kinder. Wir alle wollen das Beste für unsere Kinder und versuchen unser Bestes. Den Unterschied macht zum einen die eigene Erziehung und Lebenssituation, zum anderen die Informiertheit. Wer z.B. schlicht und ergreifend nicht weiß, dass schreien lassen einem Baby Schaden zufügt, sondern handelt, wie von der Oma empfohlen, der tut trotzdem sein Bestes.

Warum immer nur das Positive beschrieben wird?

Aber warum schreiben wir denn dann so oft, was für tolle Familien wir sind? Ich glaube, das ist mit ein ganz normaler psychologischer Vorgang. Jeder zeigt anderen gegenüber lieber seine guten Seiten, das worauf er stolz sein kann. Wenn ich mein Baby versehentlich vom Sofa purzeln lasse, ist das nicht gerade das, was ich gerne erzähle. Darum bloggen auch die wenigsten darüber. Aber es passiert. Jeden Tag. Vielen tausend Babys. Nur weil so wenige darüber sprechen, was alles nicht so gut läuft, schämen wir uns. Weil wir denken, dadurch möglicherweise als außerordentlich schlechte Mutter wahrgenommen zu werden.

Natürlich hat unser Blog für uns auch eine ganz besondere Funktion: er ist eine Art Tagebuch, in dem wir selbst immer wieder gerne nachlesen, wie wir z.B. die Schwangerschaft oder die erste Zeit mit dem Rubbelbatz erlebt haben. Wie ein Familienarchiv. Natürlich kommen da auch negative Erlebnisse, wie z.B. mein Geburtstrauma rein, aber hauptsächlich halten wir doch die „großen“, positiven Ereignisse in unserem Leben fest. Denn an die möchten wir uns später erinnern und genau DIE soll der Rubbelbatz später nachlesen können, wenn er das denn möchte.

Außerdem hoffe ich, und ich denke das ist für viele von uns Blog-Schreibern ein Ziel, dass manche unserer Berichte über unser Familienleben zu positiven Vorbildern führen und den Grad der Informiertheit bei Mitlesern steigern. Abschrecken oder jemandem ein Gefühl von Minderwertigkeit vermitteln, will bestimmt niemand. Um zu zeigen, dass Scheißmomente zu unserem Leben als Familie dazugehören, verbloggen wir diese ja regelmäßig – größtenteils mit einem Schmunzeln auf den Lippen, aber auch, um euch zu zeigen, wie unperfekt wir im Endeffekt sind.

Sind wir ein Heile-Welt-Blog?

Natürlich würde ich mich an dieser Stelle riesig über direktes Feedback von euch freuen. Kennt ihr Gedanken, wie meine Bekannte? Geht es euch bei unserem Blog so? Würdet ihr euch sogar weniger „Selbstdarstellung“ wünschen?

Seid ruhig ehrlich und direkt. Denn genau so wollen auch wir für Euch sein.

Alle Kommentare (13)

    Hallöchen,
    ich lese euren Blog – und nur euren – ja mittlerweile regelmäßig. Ist wie durchs Schlüsselloch gucken – Gefällt mir 😀
    Eingeschüchtert habe ich mich bisher nicht gefühlt, das kann ich aber auch sofort damit erklären, dass wir uns erstens kennen und zweitens, dass ich mich von der Vorbereitung auf die Schwangerschaft bis heute, gut zwei Jahre später, nicht hab wuschig reden lassen. Ich habe früher keine Mütter um Freundeskreis gehabt und andere Babys haben mich auch nicht interessiert. Gutgemeinte „Ratschläge“ hab ich mir angehört, abgewägt und für gut befunden oder eben auch nicht. Wir beide zb haben ja sehr unterschiedliche Methoden, Tagesabläufe etc und dennoch wollen wir ja beide für unsere Kinder das beste, beides funktioniert bei uns und wir verstehen uns trotz dieser Umterschiede in unseren kleinen Familien prächtig.
    Meinen Haushalt kann man als solches schon gar nicht mehr bezeichnen, obwohl mein Kind wunderbar unanstrengend ist und dazu auch noch 12std nachts schläft. Wie kommts also, dass ich trotzdem zum dauerzuspätkommenden, völlig verplanten, mit Schnodder und Mittagessen beschmiertem Chaoten geworden bin? Weil das Muttersein für mich und viele andere nunmal neu ist und ich jeden wunderbaren moment genieße, viel spaziere und spiele anstatt einer Sagrotan-Muster-Wohnung hinterherzurennen.
    Bleibt weiter so authentisch und genießt diese Zeit, dem Kind und sich selbst wieder Ordnung beizubringen kann warten 😛

    Liebe Maria,

    das kann ich nur bestätigen – du gehst deinen Weg mit der Kleinen, der wirklich in manchen Punkten sehr anders ist als unserer, mit großem Selbstbewusstsein und Erfolg. Ich bin davon manchmal echt beeindruckt und bin froh, eine Mama im Umfeld zu haben, die zeigt, dass es auch ohne Tragen, Stillen und Familienbett gut klappen kann und es deiner Tochter scheinbar an nichts fehlt.

    Liebe Grüße,
    Hanna

    Hmm, ich sehe es als Unterhaltung einen Blog zu lesen, wenn ich denke, dass es mir nicht gefällt, dann lese ich eben nicht weiter. Ich vergleiche und bewerte mich aber auch nicht durch die Lektüre. Oft hole ich mir Anregungen für Basteleien, Kindergeburtstage, Rezepte. Natürlich lese ich Blogs, die zu mir und meiner Einstellung zu Kindern passen. Das ist ja wie im analogen Leben, man unterhält sich, ist einer Meinung oder eben nicht… Meine Kinder sind etwas älter als Euer Rubbelbatz, doch ich denke bei der Lektüre Eures Blogs oft an die erste Zeit als Neueltern zurück… Vieles haben wir ähnlich gemacht, wie ihr (schlafen und essen), in anderen Dingen haben wir es anders gemacht (wir haben nur hin und wieder getragen, Zucker war nicht komplett gestrichen), dann wieder bewegen mich ähnliche Gedanken wie Euch (ich möchte z. B. nicht unbedingt ein drittes Kind, weil ich dann fürchte zu wenig Zeit für unsere Beiden zu haben (2 und 5)… Ich war nach jeweils gut einem Jahr wieder arbeiten und wir haben so unsere Erfahrungen mit Fremdbetreuung gemacht (bei uns klappt Krippe jetzt beim 2. besser, als das Konstrukt Tagesmutti beim größeren Sohn damals…). Ich finde es spannend Euren Weg zu verfolgen… Also nur weiter so ??!

    Also bezüglich Attachment Parenting und allem was sonst noch bio, gesund, natürlich und gerade das nun plus ultra in der modernen „Erziehung“ legt ihr die Latte natürlich ganz schön hoch. Alles was man heutzutage machen sollte, erfüllt ihr. Ich fühlte mich von der Gesamtheit und der gefühlten Ausschließlichkeit von Blogs, die hinsichtlich dessen „optimal“ laufen etwas erschlagen, mir fehlte so ein bisschen die Welt, die es abseits dieses Idealweges auch noch gibt. Deshalb auch der Entschluss für meinen eigenen Blog, der diesem Optimum eben nicht entspricht und trotzdem auch seine Daseinsberechtigung haben möchte.
    Aber um wieder vom Allgemeinen auf euren Blog zurück zu kommen. Ihr habt euch nie von oben herab gegeben. Ihr habt einen hohen Anspruch, habt in vielen Aspekten den Willen und das Glück, dass ihr diesen auch erfüllen könnt. Aber wenn es mal nicht so geklappt hat, habt ihr auch das immer ganz offen gezeigt. Die Scheiss-Momente etwa oder die aktuellen Schwierigkeiten mit Windelfrei. Auch das macht euch besonders und besonders symphatisch.
    Ja, ihr habt die Latte für gewisse Ansprüche hoch gelegt. (Und manche legen sie noch viel höher.) Aber ihr seid dabei authentisch und sympathisch und nicht unfehlbar und eben nicht einfach nur heile Welt und sonst nichts. Von dem her auf gut österreichisch: „Passt schon!“ 😉

    Viele liebe Grüße!

    Danke für diese Rückmeldung zu unserer Außenwirkung. Wir selbst kriegen das ja gar nicht so mit…tatsächlich haben wir sehr hohe Ansprüche an alles, was unseren Rubbelbatz angeht. Was den Rest angeht…vielleicht wollt ihr das lieber nicht wissen 😉 Nein im Ernst, es gibt wohl wirklich viele Punkte in unserem Leben, in die wir weniger Energie legen. Möbel und Haushalt zum Beispiel oder ständige Kontaktpflege mit dem Freundeskreis. Wenn man das alles so macht wie wir, kostet das natürlich auch Zeit und es bleibt weniger für andere Dinge. Für uns ist das völlig ok und wir lieben unser Leben, wie es ist. Dass das nicht auf alle Eltern zutrifft muss aber natürlich mal gesagt werden.

    Da meine Tochter nur knapp zwei Monate jünger ist als der Rubbelbatz lese ich euren Blog automatisch mit einer vergleichenden Brille. Aber durch eure entspannte Art zu schreiben kommt dabei selten bis nie ein schlechtes Gefühl auf. Bei euch bekommt man (zumindest scheint es mir so) einen ganz gut durchmischten Einblick in euer Leben, gerade weil ihr auch ab und zu die nicht ganz perfekten Momente mit uns teilt. Bei anderen Blogs, geht es mir aber tatsächlich so, dass mir die Welt zu perfekt geredet wird. Dann habe ich keine Lust weiter zu lesen, weil es einfach nicht authentisch wirkt, und gerade das suche ich persönlich bei Blogs.
    Also, macht weiter so, es macht Spaß euch zu lesen!

    Bestens – für beide Kinder 😉
    Aber Vergleich auch eher insofern, dass mich oft die gleichen Themen kurz nach euch interessieren, einfach weil es altersmäßig dann passt.

    Also ich selbst habe meinen Blog damals explizit ins Leben gerufen, um gegen die „Heile Elternwelt“ anzuschreiben, weil vor allem in meinem privaten Umkreis keiner so richtig über Schwierigkeiten berichtete und ich auch kein Verständnis erfuhr. Ich habe in der ganzen Zeit viele Kommentare und Mails von Mamas bekommen, die sich von dem, was ich schreibe, verstanden fühlen, weil sie ähnliche Erfahrungen machen.
    Mittlerweile finde ich eigentlich, dass die meisten Blogs auch mal über Probleme berichten. Selbst die großen Blogs merken, dass auch von ihnen Ehrlichkeit gefordert ist. Was mich allerdings oft stört, ist die Angewohnheit vieler Bloggermamas, im letzten Satz alles wieder zu nivellieren, also einen ganzen Blogpost über Schwierigkeiten zu schreiben und der letzte Satz ist dann wieder heile Welt. Als hätte man Angst vor der eigenen Courage oder vor den Vorwürfen der Leser. Sowas mag ich nicht.
    Es gibt so viele Elternblogs und jeder Leser findet die Nische, die er sucht. Überhaupt finde ich es Wahnsinn, dass es so einen Markt, so einen Bedarf an Elternblogs gibt. Wer nur die „perfekten“ kennt, hat nicht lange genug gesucht…:-)
    Liebe Grüße!

    Ja, dieses Gefühl kenne auch ich – wenn man einen Artikel schreibt, von dem man weiß, dass einige Leser nicht einverstanden sein werden, der aber nun mal die eigene Meinung oder Erfahrung wiedergibt. Wie kürzlich der Artikel zum Langzeitstillen zum Beispiel. Mir war schon klar, dass manche nicht-stillende Mütter sich angegriffen fühlen werden, auch wenn es nie meine Absicht ist, jemanden herabzusetzen oder ein schlechtes Gewissen zu machen. Trotzdem versuche ich weitestgehend auf die üblichen Beschwichtigungsfloskeln zu verzichten und hoffe, nicht zu viel um die Ohren gehauen zu kriegen. Denn einerseits ist es natürlich gut und richtig, dass sich auch die zu Wort melden, die nicht einverstanden sind, andererseits ist es gar nicht so einfach, Negativkommentare wegzustecken. Wer so viel von sich persönlich preisgibt, fühlt sich schnell auch persönlich angegriffen.

    Hallo Hanna,

    ein schlechtes Gefühl oder Gewissen bekommt man tatsächlich hin und wieder, wenn man Elternblogs regelmäßig liest. Aber das bekommt man im realen Leben im Gespräch mit anderen Mamas leider auch.
    Aber je reifer ich als Mama werde, desto weniger lasse ich mich beirren. Unser kleiner Mann hier macht alles so prima und das alles in seiner eigenen Geschwindigkeit. Genau so mache ich alles als Mama wie es sich richtig anfühlt.
    Euer Blog ist einfach mein Favorit, weil wir ähnlich alt sind, unser erstes Kind fast gleich alt ist und ihr vieles so lebt, wie ich es als Familie wichtig finde.
    Ihr lebt einen hohen Standard, aber ich habe nicht das Gefühl, dass ihr Übermenschen seid. Der kleine Rubbelbatz ist euer Mittelpunkt und darum geht es hier. Das ihr vermutlich auch mal streitet, völlig kaputt seid, euch einfach mal 15min Ruhe wünscht etc. nehme ich einfach mal so an. Hin und wieder schreibt ihr ja auch darüber.

    Bei anderen Blogs hat man leider das Gefühl, dass das Leben mit Kindern jeden Tag (und Nacht) das reinste Vergnügen ist und das die Schreiberlinge nie mal heulend auf dem Sofa sitzen oder ausgelaugt sind.

    Ich kann es nicht besser beschreiben, was euch unterscheidet, aber ich finde euch authentischer und hole mir gerne Anregungen bei euch, wie ich etwas besser oder anders machen könnte ohne dass ich mich vergleichen muss oder schlecht fühle, dass ich gewisse Dinge anders handhabe (z.B. windelfrei).

    Liebe Grüße Verena

    Danke, liebe Verena, für diese lieben Worte. Für uns ist das schon irgendwie wichtig, wie Leser unsere Beiträge empfinden und umso schöner, wenn man positives Feedback bekommt!

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