Checkliste für werdende Eltern: Die 7 wichtigsten Dinge der Erstlingsausstattung


Wir werden Eltern und bekommen unser erstes Baby

Immerhin ändert sich nicht nur der Tagesablauf während der Schwangerschaft, man überdenkt auch plötzlich die Wohnung und überlegt, was man alles in den nächsten Monaten für die Baby-Erstlingsausstattung noch alles besorgen muss.

Grade als werdendes Elternteil bin ich wie so oft überfragt und auch ein bisschen überfordert.

Was braucht ein Neugeborenes eigentlich wirklich, wenn es zu uns nach Hause kommt? Wir haben mal eine kleine Checkliste, was ihr wirklich für das Baby als Erstlingsausstattung braucht.

Unsere Checkliste für werdende Eltern

1. Wiege und Kinderbett

Wenn man sich vorstellt, dass dieses kleine Wesen 9 Monate beschützt und wohlig warm in meinem Bauch liegt, bevor es in unsere Welt kommt, kann man sich auch vorstellen, wie laut, kalt und beängstigend es hier draußen erst einmal sein muss. Deshalb finde ich es wichtig, diesen „Schock“ so gut wie möglich auszugleichen. Kleine Babys kühlen sehr schnell aus und sollten deshalb auch nicht gleich in ein Kinderbett mit Gitterstäben rundherum gelegt werden. Das hat nichts von wohlig-warm und gemütlich. Bei einer Wiege sieht das schon ganz anders aus. Sie ist kleiner und hat rundherum Wände, die das Kleine behüten und keinen Luftzug durchlassen. Ausgekleidet mit warmem Stoff, einer weichen Matratze und Decke – idealerweise beides aus Schafwolle, da die viel Feuchtigkeit aufnimmt und sehr warm ist – bietet sie zumindest ein bisschen Geborgenheit, wenn Mama und Papa schon nicht verfügbar sind.

Unsere Wiege wird deshalb so aussehen: wir haben eine Art großen Korb, der mit Seilen an der Decke befestigt wird. Innen ist er mit Stoff ausgekleidet und wird eine kleine Matratze enthalten, die meine Mama selbst macht: aus festem Stoff und Schafwolle. Die Decke wird ebenfalls aus Schafwolle bestehen. Darin soll sich unser Kleines dann pudelwohl fühlen und hoffentlich bald die Nächte durchschlafen!

2. Wickeltisch, Windeln und Zubehör

Über die Frage, ob man als Eltern einen voll ausgestatteten Wickeltisch braucht, wird viel diskutiert. Das Horror-Szenario in Verbindung mit einem Wickeltisch kennt wohl jeder: einen Moment sieht man nicht hin, und das Kleine dreht sich und fällt auf den Boden. Das kann die beste Kommode nicht vermeiden, sondern nur die eigene Aufmerksamkeit. Oder ein cleverer Trick, den ich in verschiedenen Haushalten in England kennen lernen durfte: eine „mobile“ Wickelunterlage, d.h. diese wird immer da verwendet, wo sie eben gebraucht wird. Die Unterlage passt genauso auf eine ganz normale Kommode, und viel besser noch auf Couch oder Boden. Der Boden hat den ganz klaren Vorteil, dass man hier auch mal einen kurzen Moment unaufmerksam sein kann, ohne mit schlimmen Konsequenzen rechnen zu müssen. Bei uns wird vor allem anfangs der beste Wickelort der Boden vor der Heizung im Badezimmer sein. Da unser Bad sehr klein ist, heizt es schnell auf. Gerade für kleine Babys ist ein warmer Ort beim Windeln wechseln sehr wichtig, da sie schnell auskühlen.

 

3. Kinderwagen

Ein Kinderwagen für Spaziergänge an der frischen Luft ist natürlich ein Muss. Dazu gibt es nicht viel mehr zu sagen.

4. Strampler & Co.

Hier ist die Notwendigkeit ebenso klar, allerdings ein wenig mehr Vorsicht geboten. Babies kommen leider nicht in „Standardgrößen“, d.h. es gibt keine Stramplergröße für den Anfang. Manche starten mit Größe 50, andere mit 56 und für manche ist selbst das noch zu klein. für den Anfang ist es also vielleicht besser, keine großen Mengen einzukaufen, zumindest nicht von sehr kleinen Größen. Lieber soll der Partner oder Freunde / Verwandte in den ersten Tagen nochmal los, wenn die Kleidergröße klar ist. Eine Grundausstattung gerade für die Tage unmittelbar nach der Geburt sollte man natürlich trotzdem haben.

5. Wärme

Kennt ihr das Gefühl, wenn man in der warmen Badewanne war oder im gemütlichen Bett und dann raus soll in eine zwar nicht kalte, aber eben auch nicht so warme Wohnung? Und jetzt stellt euch zusätzlich noch vor, vorher war es schön ruhig und alle Bewegungen waren sanft und schaukeln. Genau – und jetzt ist es laut und hart und kalt. So ungefähr müssen auch wir uns als Neugeborene gefühlt haben. Deshalb muss man sehr aufpassen, dass ein Baby genug Wärme hat.

6. Mama & Papa und ganz viel Liebe

Und wo kommt die Wärme her? Von Mama und Papa natürlich! Naja und von der Heizung, Decken und eventuell einer Wärmelampe für die Wickelzeit.

7. alles andere – kann warten oder kommt ganz nebenbei

Mehr braucht ein Neugeborenes meiner Meinung nach nicht. Ob das Kinderzimmer in entsprechend Babyblau oder -rosa gestrichen ist, ob da schon eine Spieluhr über der Wiege hängt und erste Kisten an Spielzeug und Büchern herangekarrt wurden, ist dem Kleinen wohl reichlich schnuppe. Wichtig ist: Essen, Schlafen, warm und trocken sein. Natürlich freuen wir uns auf unser Baby und haben Spaß daran, langsam ein paar Kleinigkeiten einzukaufen, wie zum Beispiel die supersüße Enten-Lampe. Aber man sollte nicht vergessen, dass wir das vorrangig für uns tun und nicht für das Kind.


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