Babyglück: Erste Kindsbewegungen in der Schwangerschaft


Gestern war für uns beide ein besonderer Tag. Auch wenn wir uns nicht ganz sicher sind, es könnte sein, dass gestern das kleine Würmchen auf sich aufmerksam gemacht hat. Meine Verlobte lag auf der Couch, schaute mich plötzlich ganz erschrocken an und sagte zu mir: „Ich glaube, etwas Krasses ist gerade passiert!“ Sie meinte damit, dass sie gerade ein ganz leichtes Zucken gespürt hat. Dieses war ziemlich zentral (ca. 2 cm unterhalb des Bauchnabels) und auch mit den Augen auf der Bauchoberfläche wahrnehmbar. Es sah ihrer Meinung nach aus, wie ein Muskelzucken.

Ab wann spürt man die ersten Kindsbewegungen in der Schwangerschaft?

Meine Verlobte befindet sich jetzt in der 18. Schwangerschaftswoche. Man geht meist davon aus, dass es um die 20. SSW vorkommen kann, die ersten zaghaften Bewegungen des Kleinen im Bauch wahrzunehmen. Von daher wäre der Zeitpunkt schon ganz passend. Niedlich war es allerdings auch, als Hanna meinte, dass unser Kind womöglich frühreif sei. Immerhin gibt es auch Frauen, die erst viel viel später in den Genuss kommen, die ersten Tritte des Babys zu spüren. Dies liegt zumeist aber daran, dass ihre Plazenta so dicht vor der Bauchdecke gelegen ist, dass die ersten Bewegungen des Babys abgedämpft werden. Sobald die Tritte stärker sind, werden diese dann aber auch wahrgenommen.

Mütter, die das erste mal schwanger sind, verwechseln auch sehr gern die ersten Anzeichen von Kindsbewegungen mit Verdauungs- oder Darmaktivitäten. Nicht anders ist es auch bei uns. Während sie meint, das könnte auch an der üppigen Mahlzeit gelegen haben, glaube ich eher, sie ist mit der Tatsache noch ein wenig überfordert, dass nun also das Kind auch schon Purzelbäume im Bauch schlagen kann. Nicht selten werden daher die ersten Kindsbewegungen im Mutterleib als Tickeln oder Schmetterlingsflattern unter der Bauchdecke beschrieben. Ich selber konnte bisher leider noch nichts sehen, aber ich wünsche mir natürlich, dass es sich um die ersten, kleinen Aufmerksamkeitssignale des Babys handelt. Schließlich ist das ja auch ein Indiz dafür, dass es dem kleinen Bauchbewohner gut geht und er sich prächtig entwickelt. Ich achte jetzt auf jeden Fall mit Adleraugen, ob ich beim Bauch einölen nicht doch schon erste Kindsbewegungen spüren kann!


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