Einige haben es ja auf Facebook mitverfolgt: letzte Woche sind wir zum ersten Mal mit dem Rubbelbatz verreist! Es war unser erster Urlaub mit Baby in Bayern. Spätestens am Tag vorher waren der Rubbelpapa und ich richtig aufgeregt, schließlich hatten wir keine Ahnung, ob und wie viel Stress mit einer 8-stündigen Bahnfahrt auf uns zukommt. Wie es dann tatsächlich war, genau eine Woche außerhalb unserer eigenen vier Wände zu verbringen, möchte ich heute Revue passieren lassen.

 

Los gehts! Schön ne halbe Stunde früher da sein, Kind und Stress vertragen sich nicht gut. Er sieht ja schon ein wenig müde aus finde ich…aber er hält sich wacker!

Posted by Rubbelbatz on Donnerstag, 21. Januar 2016

 

Freitag, 22.01.: Erster Urlaub mit Baby beginnt

Pünktlich um 7.30 Uhr verließen wir mit großem Koffer, Rucksack und Umhängetasche das Haus. Immerhin dauert es bis zum Hauptbahnhof 20 Minuten und um 8.30 Uhr fährt auch schon unser ICE Richtung München… Schon auf diesem kurzen Weg ist der Rubbelbatz, der ja viel zu früh hat aufstehen dürfen, wieder eingeschlummert und pünktlich im ICE wieder wach geworden. Dort hatten wir drei Plätze im Familienabteil reserviert, was sich als wirklich gute Idee herausgestellt hat. Es gibt dort insgesamt 6 Sitzplätze, 4 davon um einen kleinen Tisch mit Eckbank. Der Boden ist mit relativ sauberem Teppich belegt und sogar einen Wickeltisch gibt es dort.

Familienabteil Bahn
Familienabteil im ICE der Deutschen Bahn: absolut empfehlenswert!
Familienabteil Bahn
Viel Platz für uns drei…
Familienabteil Bahn
…und sogar an einen ausklappbaren Wickeltisch war gedacht.

Dadurch, dass wir gleich 3 Plätze hatten, waren die natürlich an dem Tisch. Nebenan auf den zwei Sitzplätzen hat es sich eine junge Mama mit ihrer 11 Monate alten Tochter Hannah gemütlich gemacht und wir haben uns auf Anhieb super verstanden. Der Rubbelbatz durfte sogar mit ihrem Spielzeug spielen, nachdem sie sich weinend aus dem Staub Richtung Mamas Arm gemacht hatte. Im ICE hat er insgesamt 2 Stunden im Bondolino beim Papa geschlafen und gegen Ende der Fahrt ist er wieder bei mir im Ring Sling eingeschlafen. In dieser Hinsicht waren wir schon mal gut ausgestattet, da jeder seine Lieblingstrage am Mann hatte.

Familienabteil Bahn
Vor allem wegen der guten Gesellschaft hat uns das Familienabteil überzeugt.
Reisen Baby Bahn
Und für genug Platz zum Tragen sorgt das Bordrestaurant, das gleich nebenan ist.

Umsteigen in München hat er dann komplett verschlafen, genauso wie den Großteil der restlichen Fahrt mit der Regionalbahn. Ich muss dazu sagen, dass ich da aber mit meinem Schal etwas nachgeholfen habe. Wenn man ihm den nämlich über den Kopf legt, sodass er nur noch blau sieht, schläft er weiter – ohne Schal wacht er oft schon nach 30 Minuten wieder auf. Ich wusste aber, dass es nach dem Aussteigen auf jeden Fall nochmal stressig und spannend für ihn wird und wollte, dass er ausgeschlafen ist. In den letzten 15 Minuten vor Aussteigen hat er außerdem nochmal eine große Portion Muttermilch bekommen.

 

Die letzte Tour mit der Dorf Gondel bis zum Ziel…Die Rubbelmama hat ihn die ganze Zeit im Zug umher getragen, damit er schläft und fit ist für seine Großeltern.

Posted by Rubbelbatz on Freitag, 22. Januar 2016

 

Um 17 Uhr wurden wir erleichtert und fröhlich von meinem Papa am Bahnhof in Empfang genommen. Der Rubbelbatz hatte die Fahrt sichtlich genossen und nicht einmal geweint. Doch die schwierigste Etappe stand uns noch bevor: 10 Minuten Autofahrt. Das letzte Mal, als wir mit ihm gefahren sind, war er 2 Monate alt und hat durchgehend gebrüllt wie am Spieß. Er ist einfach daran gewöhnt, dass er hochgenommen wird, wenn er weint. Wenn das nicht passiert und er sogar noch festgeschnallt ist, versteht er das nicht und flippt komplett aus. Darauf war ich auch diesmal gefasst. Allerdings hat er stattdessen gelacht und gespielt und hatte so gar kein Problem mit dem Auto.

Bei meinen Eltern zu Hause hat er sich auch wie irre gefreut und grinsend die neue Umgebung und die neuen Menschen erkundet. Meine Eltern und meine beiden jüngeren Brüder, die ebenfalls an diesem Abend noch eingetroffen sind, waren ganz baff, was er schon alles kann und wie fröhlich der Kleine ist.

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Erste Erkundungstouren im neuen Haus: Staubsauger sind auch hier laut und interessant!

Die Nacht war dann allerdings sehr, sehr unruhig. Er ist sehr oft aufgewacht und hat sofort losgeweint. Vermutlich, weil alles so fremd war. Ich habe auch gar nicht versucht, ihn anders zu trösten, sondern ihn immer gleich gestillt. Dabei hat er sich sofort beruhigt und wieder für 1-2 Stunden weitergeschlafen.

Samstag, 23.01.: Die Namensgebungsfeier

Am Samstag hat der Rubbelbatz so viele verschiedene und unbekannte Menschen gesehen, wie noch nie in seinem Leben. Über die meisten hat er sich gefreut, besonders Frauen mit dunklen, langen Haaren scheint er auf Anhieb zu mögen. Bei manchen hat er sofort die Arme ausgestreckt und wollte rüber auf die neuen, unbekannten Arme. Auch den Tag hat er komplett ohne Probleme und ohne Weinen verbracht. Wir haben dafür gesorgt, dass er dreimal am Tag schläft, entweder beim Spazieren gehen mit dem Patenonkel (meinem Bruder) oder bei mir im Ring Sling und mit dem Schaltrick und danach war er jedes Mal wie neu geladen. Er ist gekrabbelt, hat gespielt, gelacht, gestaunt und beobachtet und hat mit seinen Geschenken und seiner neuen Krabbeldecke gespielt.

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Onkel Matze liest die neuen Bücher vor. Er hat sogar 2 Minuten still zugehört, bevor er versucht hat, das Buch in den Mund zu schieben.
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Eeendlich darf ich auf dieses Teil, mit dem die Mama seit Wochen spielt!

 

Auch in dieser Nacht schlief er wieder sehr unruhig, tendenziell aber schon besser als in der ersten Nacht. Auch weil er tagsüber kaum die Geduld hatte, zu trinken, hat er nachts wieder häufig die Brust eingefordert.

Sonntag, 24.01.: Ein weiterer Tag im neuen Haus

Am Sonntag wurde er dann langsam wirklich ein wenig quengelig. Er fing an, mehr und mehr seine Mama einzufordern. Solange ich in der Nähe bzw. ganz nah war, hatte aber weiterhin Spaß am Erkunden und Beobachten der neuen Gegebenheiten. Seine Onkels und seine Tante waren auch weiterhin vor Ort und Abends kam nochmal ein guter Freund von mir zum Pizza essen. Die wurde, wie bei unserem letzten Besuch während meiner Schwangerschaft, frisch aus dem Steinofen meines Cousins zubereitet.

Außerdem hat der Kleine heute etwas ganz neues kennengelernt: Musik, die nicht aus der Box kommt. Mein Bruder hat für ihn Gitarre gespielt und ich habe im Haus eine Trommel gefunden. Die Gitarrenmusik fand er total faszinierend und er hat ruhig zugehört, so ruhig wie er sonst selten ist. Die Trommel fand er total lustig und er hat immer gelacht, wenn ich getrommelt habe.

Weil er am Tag so anhänglich war, hatte er auch mehr getrunken und war abends sehr müde. Nachts wurde er nur drei Mal wach, zweimal davon schlief er beim Papa sofort wieder ein, einmal wollte er trinken. So war ich am nächsten Morgen endlich mal ein wenig ausgeruht. Die Nächte waren von da an gut bis okay. So wie zu Hause eben auch.

Montag, 25.01.: Besuch bei Urgroßeltern

Am Montag wurde es dann etwas ruhiger, da die meisten wieder arbeiten und auch die letzten Onkels und Tanten wieder nach Hause mussten. Wir nutzten den Vormittag, um mal ein wenig zur Ruhe zu kommen und dem Rubbelbatz die Zeit mit mir, die er immer mehr einforderte, zu geben. Nachmittags waren wir dann so mutig, eine weitere Autofahrt zu meinen Großeltern, seinen Urgroßeltern zu unternehmen. Die kannte er ja jetzt schon von der Namensgebungsfeier, allerdings wollten wir, dass sie ihn noch einmal in Ruhe kennenlernen können. Auf der Hinfahrt war er wieder ausgeschlafen und satt und alles lief super. Bei meinen Großeltern war er wieder bestens gelaunt und hat sein volles Repertoire ausgepackt: Krabbeln, und zwar in Highspeed (rein unter den Tisch und im Affenzahn auf der anderen Seite wieder raus, da haben sogar wir gestaunt), Hochziehen am Stuhl, Stehen, Lachen, Breze essen. Seine Urgroßeltern waren ganz aus dem Häuschen. Was der kleine Rennkrabbler allerdings nicht so lustig fand, waren die 15 Minuten Rückfahrt. Nach ein paar Minuten hat er angefangen zu meckern und dann zu brüllen. Zumindest konnte man ihn aber noch mit Dingen, die er sonst nicht haben darf, ablenken: Smartphone, Geldbörse, Plastiktüte…

Dienstag, 26.01.: Mit Opa anfreunden

Auch wenn Rubbelbatz‘ Opa weder Tragetuch noch Tragehilfe kannte, als wir groß geworden sind, hat mein Papa sich schließlich dazu entschieden, auch mal mit dem Rubbelbatz im Bondolino spazieren zu gehen. Und genau wie mein Bruder durfte auch er feststellen, wie schön das eigentlich ist, ein Baby so nah am Körper zu haben, mitzubekommen, wie die Nähe ihn beruhigt und er schließlich ganz fest einschläft, im Vertrauen, weiter getragen und gehalten zu werden. Von da an ließ er sich das nicht mehr nehmen und ging auch am Nachmittag und am nächsten Tag mit dem Kleinen nach draußen. Der fand das natürlich auch toll und man hat gemerkt, wie er gleich ein wenig mehr Vertrauen zu seinem Opa gefasst hat und auch beim Spielen noch lieber bei ihm war.

Außerdem hat ihm der lange Schlaf natürlich gut getan und die Power gegeben, für den neuen Besuch: eine ehemalige Arbeitskollegin und Freundin von mir, sowie mein Onkel, der es leider am Samstag nicht geschafft hatte, waren da, um den Rubbelbatz kennenzulernen. Es gab mehr Geschenke, mehr dunkelhaarige Frauen, mehr Fotos und mehr Grund zum Fröhlich sein.

Mittwoch, 27.01.: in Gesellschaft von Kindern

Nach einem Spaziergang mit Opa und einer guten Portion Milch haben wir es wieder gewagt: Auto fahren. Wie beim letzten Mal war die Hinfahrt problemlos, auf der Rückfahrt gab es dann 10 Minuten ununterbrochenes Gebrüll. Er war wirklich erst zu beruhigen, als wir angekommen waren und ihn aus dem MaxiCosi genommen haben. Dafür hat sich die Fahrt wirklich gelohnt: wir waren mit meinen Großeltern, meinen Eltern und meiner Tante essen. Für uns wirklich lecker, für ihn aufregend, weil er von Schoß zu Schoß wandern und mit jedem spielen konnte.

Nachmittags hatte er dann zum ersten Mal in seinem Leben Kontakt zu anderen Kindern. Also nicht Babys, sondern Kinder. Eine Freundin von mir, die insgesamt fünf Kinder hat, kam mit ihrem Sohn (9) und ihrer Tochter (11) zu Besuch. Man merkt wirklich, dass die beiden noch zwei jüngere Geschwister haben. Die Ältere wusste ganz genau, wie man ein Baby nimmt, ihn stützt und auf ihn aufpasst, wenn er Laufversuche unternimmt. Der Kleine war für die Bespaßung zuständig – und so habe ich den Rubbelbatz bisher wirklich nur lachen sehen und hören, wenn sein Papa sich für ihn zum Affen macht. Der kleine Klabautermann hat wirklich alles gegeben, von lustigen Tierlauten, wildem Herumspringen bis zum so tun, als hätte er sich weh getan. Wir haben uns alle richtig gut amüsiert.

Am Abend gab es dann nochmal eine ausgiebige Runde Spazieren und Spielen mit dem Opa, der sich natürlich gebührlich verabschieden wollte. Auch in uns keimte langsam ein wenig Traurigkeit auf, dass die schöne Zeit schon vorbei war. Wir alle haben uns richtig wohl, willkommen und umsorgt gefühlt im Haus meiner Eltern und beim Gedanken, jetzt wieder ans andere Ende von Deutschland zu fahren, sind wir nicht gerade in Jubel ausgebrochen. Trotzdem haben wir tapfer unsere Sachen zusammengesucht und uns auf den nächsten Tag vorbereitet.

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Topfschlagen…klappt fast. Aber am Ende landet der Löffel doch im Mund.

Donnerstag, 28.01.: Die Rückfahrt nach Berlin

Die Laune war, wie gesagt, etwas getrübt von Abschied. Die Zugfahrt ist wieder gut verlaufen und wir sind wohlbehalten in Berlin angekommen. Was bei mir bis zur Haustüre blieb, war das Gefühl, dem Rubbelbatz irgendwas weggenommen zu haben. Dieses Gefühl war allerdings schnell überlagert von der unglaublichen Freude seinerseits, als er sein zu Hause wieder erkannte. Er war kaum zu halten vor Begeisterung, krabbelte alles ab, auch von Raum zu Raum, spielte mit allem, was er finden konnte, zog sich überall hoch – und zwar mit bisher nicht gekannter Sicherheit – und lachte dabei vor sich hin. Also richtiges Lachen, mit Ton und Jauchzern. Das war so schön anzusehen und ließ auch uns in Windeseile zu Hause ankommen.


 

Meine Anmerkungen zu unserer ersten Reise mit dem Baby

Wie viele von euch haben auch wir uns vor der Reise ganz schön den Kopf darüber zerbrochen, wie es wohl wird, wenn wir unsere gewohnten Abläufe von Daheim nicht mehr so praktizieren können, weil wir unterwegs sind. Ich muss nicht weiter beschreiben, dass wir uns regelrecht Sorgen darüber gemacht haben. Aus diesem Grunde will ich euch auch darüber gerne Auskunft geben, wie das alles auf unserer Reise mit Baby geklappt hat:

Windelfrei

Windelfrei, darüber möchte ich noch einen gesonderten Post schreiben, klappt seit dem letzten Schub nicht so richtig gut. Seit er so mobil ist, kann er sich selten die Zeit nehmen, sich abhalten zu lassen. Er windet sich dann und will sofort wieder runter. Weil es bei windelfrei nicht darum geht, dass immer alles trocken und sauber bleibt, haben wir das akzeptiert und er trägt jetzt Stoffwindeln. Trotzdem versuchen wir weiterhin, ihn regelmäßig abzuhalten. Bei meinen Eltern gab es dafür einen Eimer in der Badewanne, so konnte nichts daneben gehen. Dort hat es teilweise geklappt, teilweise aber eben auch nicht. Ungefähr so wie zu Hause.

Stoffwindeln

Stoffwindeln auf Reisen sind ganz schön viel Gepäck. Wir nutzen Nachts Totsbots Bamboozle Höschenwindeln mit einer Überhose aus Schafwolle. Das ist richtig viel Stoff. Tagsüber nutzen wir verschiedene Windelsysteme, je nachdem, ob wir zu Hause sind oder unterwegs. Nun standen wir vor der Frage, was wir auf Reisen bzw. bei meinen Eltern machen wollen. Gelöst haben wir das so: Wir haben eine Packung Öko-Windeln bestellt und direkt zu meinen Eltern liefern lassen. Für die Reise im Zug haben wir Öko-Windeln von zu Hause mitgenommen, da wir die nur alle 3-4 Stunden wechseln müssen und dann wegwerfen können. Außerdem sind sie leichter und dünner als Stoffwindeln. Für die Zeit im Haus meiner Eltern haben wir g diapers Stoffwindeln und als Einlage Mullwindeln mitgenommen. Die Mullwindeln konnten wir multifunktional auch für alles andere, also als Lätzchen, Spucktuch und Wickelunterlage nutzen und haben sie direkt vor Ort gewaschen. Auch wenn das mittlerweile wieder passiert, geht trotzdem zum Glück noch relativ selten das große Geschäft in die Windel.

Stoffwindeln gNappies
Unsere Reisewindel: gdiapers – brauchen wenig Platz und man kann eigentlich alles als Einlage verwenden, was saugt.

Familienbett

Zu Hause haben wir ein 3m x 2,20m – Familienbett in Bodennähe. Danach haben sich auch meine Eltern gerichtet und für uns ein „Matratzenlager“ vorbereitet. D.h. wir hatten eine 1,40m-Matratze und eine 0,9m-Matratze nebeneinander. Auch hier hat der Kleine also bei uns im Bett geschlafen. Anders ginge es eigentlich auch nicht, er würde nicht verstehen, wieso er plötzlich und ausgerechnet dann, wenn er unsere Nähe noch mehr braucht, alleine schlafen soll.

Tragen

Auf unseren Kinderwagen haben wir auch diesmal verzichtet – und waren heilfroh darüber. Beim Ein- und Aussteigen im Zug und besonders beim Umsteigen mit wenig Umsteigezeit wäre der wirklich nur Ballast gewesen. Stattedessen habe ich den Kleinen im Ring Sling getragen oder der Rubbelpapa im Bondolino. Zum Umsteigen hatte ich ihn immer, sodass der Rubbelpapa sich ausschließlich um’s Gepäck kümmern konnte. Mit dem Bondolino als Tragehilfe kamen auch Onkel und Opa mit ein wenig Hilfe von uns gut zurecht.

Breifrei

Reisen sind genau einer der Gründe, warum wir uns gegen den klassischen Weg mit Brei entschieden haben. Es ist so gut, nicht um punkt 12 den Brei irgendwo aufwärmen zu müssen und zu versuchen, dem aufgekratzen Kind irgendwie die Löffelchen in den Mund zu befördern. Das habe ich bei unserer mitreisenden Mama beobachtet und war so froh, das nicht machen zu müssen. Stattdessen hatten wir ein wenig gedünstetes Gemüse und eine Banane dabei. Davon hat er so viel gegessen, wie er wollte, für den Rest vom Hunger gibt es nach wie vor Muttermilch.

 

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Eine halbe Banane verputzt der Rubbelbatz mittlerweile locker.

Bei meinen Eltern gab es aus dem Obstkeller noch Kartoffeln und Äpfel aus eigenem Anbau, Bio Gurken und Bananen und schließlich doch den ersten Brei, den ihm der Opa vom Einkaufen mitgebracht hatte: Bio Birne. Fand er auch lecker, allerdings war das essen eine richtige Sauerei, weil er immer in den Brei gefasst hat, so wie er das restliche Essen ja auch anfassen darf.

 

Weitere Beiträge zum Thema „Urlaub mit Baby“ und ein dazugehöriges Gewinnspiel gibt es außerdem hier.

3 tolle Kommentare zu “Erster Urlaub mit Baby: Zu Dritt in Bayern

  1. Beeindruckend zu lesen, wie man die kleinen Problemchen einer Reise mit perfekter Vorbereitung umschiffen kann. Vielen Dank, dass Sie mit dem Beitrag an unserer Blogparade teilgenommen haben! Vielleicht klappt es ja und wir dürfen Sie und Ihre Familie schon bald bei uns begrüßen.

    Beste Grüße, Ihr Team von alpina zillertal.

    1. Hallo Hotel-Team,

      vielen Dank. Unsere Vorbereitungen bestanden vor allem in Sorgen und mentaler Schadensminimierung. Haben wir hinbekommen! 😉

      LG

  2. ein schöner Lesenswerter Beitrag. Ich habe euch gleich auch in unserem Beitrag zur Blogparade verlinkt.
    Ich hoffe das war ok 🙂

    Euch weiterhin viel Spaß
    Lg. Petra von Schnuggi91

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