Das erste Laufrad: Ab wann sind Kinder bereit?

Laufrad ab wann geeignet

Als Laufrad bezeichnet man Räder für Kleinkinder mit Sattel und Lenkstange, aber ohne Pedale. Ein Laufrad im Kleinkindalter ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. In diesem Artikel erfährst Du, welche Vor-und Nachteile Laufräder haben. Du erhältst nützliche Tipps, worauf Du beim Laufrad-Kauf achten solltest und welche Art Laufrad ab welchem Alter überhaupt Sinn macht.

Ist ein Kinderlaufrad sinnvoll?

Vorteile

  • Die motorischen Fähigkeiten von Kindern werden geschult.
  • Dein Kind lernt das Gleichgewicht zu halten.
  • Die Hand-Augen-Koordination wird ebenfalls gefördert.
  • Muskeln werden aufgebaut.
  • Laufen und Bewegung an der frischen Luft macht Spaß und ist gesund.
  • Laufradfahren bereitet bereits im Kleinkindalter auf das spätere Fahrradfahren vor.

Nachteile

Allerdings möchte ich Dir auch die von Experten geäußerten Bedenken gegen ein Laufrad nicht vorenthalten. Diese beziehen sich weitgehend auf die unterschiedlichen Bewegungsabläufe, die mit der Benutzung eines Laufrades anders eingeübt werden und somit später beim Fahrrad fahren zu einem Problem führen können.

  • Beim Laufrad wird das Bremsen mit den Füßen geübt.
  • Kurven werden beim Fahrrad mit der Verlagerung des Oberkörpers eingeübt, wohingegen beim Laufrad die Lenkstange und die Füße eingesetzt werden.
  • Die niedrige Sattelhöhe beim Laufrad kann Unsicherheit bei einem höheren Sattel beim Fahrrad hervorrufen oder dazu führen, dass Kinder keinen höheren Sattel wollen.

Es bleibt festzuhalten, insgesamt wird das Laufrad eher positiv beurteilt, vor allem wenn man sich der eventuell auftretenden Schwierigkeiten beim Umlernen auf das Fahrrad bewusst ist.

Das erste Laufrad: Ab wann sind Kinder bereit dafür?

Doch ab wann macht das erste Laufrad Sinn? Hersteller geben hierzu eine recht breite Spanne von Kinder ab 2 Jahren bis 5 Jahren an. Diese Angabe ist für Eltern nur wenig hilfreich, wenn man wissen will, ab wann die eigenen Kinder mit dem Laufrad fahren können.

Eine generelle Empfehlung lässt sich allerdings auch nicht geben, da die Benutzung eines Laufrads von den motorischen Fähigkeiten und der individuellen Entwicklung der Kinder abhängt.

Vielleicht hilft Dir bei der Entscheidung, dass es vielfältige Typen von Laufrädern gibt, die je nach Art für unterschiedliche Altersstufen geeignet sind. Diese möchte ich Dir gerne zunächst einmal vorstellen.

Welches Laufrad für welches Alter?

Es gibt tatsächlich Modelle, die schon für 1-Jährige Kinder angeboten werden. Wir haben damals unseren 1,5-Jährigen ein normales Laufrad gekauft und das war eindeutig zu früh gewesen und hat zu mehr Frust statt Spaß geführt.

Laufräder ab 1 Jahr

Als Laufräder für jüngere Kinder sind solche mit vier oder drei Räder besser geeignet, weil sie ganz einfach stabiler, wendiger und leichter sind. Die Kombination und das Lernen von gleichzeitigem Lenken mit aktiver Beinbewegung kann auf die Art und Weise super geübt werden. Allerdings ist es weniger dazu geeignet, das Gleichgewicht zu trainieren.

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Modelle, die mitwachsen sind, werden auch als Mini-Laufreirad oder Mini-Smartbike bezeichnet.

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Laufräder für Zweijährige

Die meisten Laufräder werden ab 2 Jahre angeboten. Dabei handelt es sich meist um Modelle mit 2 Rädern, die schon ein wenig Feingefühl für Balance und Geschwindigkeit erfordern.

Je nach Fähigkeit würde ich sagen, dass Laufräder mit zwei Rädern für die meisten Kinder ab 2,5 Jahren kein Problem mehr sind.

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Wie Du an meiner Empfehlung siehst, gibt es auch Modelle mit zusätzlichem Trittbrett als Roller genutzt werden können. Hier kommt es grundsätzlich auf die Einschätzung der Eltern ein, die ihr Kind am besten kennen, ob die Rollerfunktion Sinn macht oder eher überflüssig ist.

Übrigens: Auch der Einstieg des Laufrades kann sehr unterschiedlich sein. Für jüngere Kinder sollte der Einstieg vom Rahmen zum Anfang eher tief sein, bei Älteren darf er auch gerne etwas höher sein. Sehr wichtig ist aber, dass der Rahmen und die Einstiegsstange nie zu hoch sind.

Welche Größe für welche Altersklasse?

Als weiteres Kriterium gilt die Größe bzw. Höhe des Laufrads an sich, die vom Alter des Kindes bzw. dessen Körpergröße abhängt. Hier nutzt man vor allem die Reifengröße als Richtlinie.

Die Reifengröße von 8 bis 10 Zoll gilt für ein Kleinkind mit 2 Jahren als optimal.

Bei Kindern ab 3 Jahren werden eher 10 bis 12 Zoll Reifengröße empfohlen.

Wann das Kinderlaufrad aber wirklich passt und geeignet ist, findet man am besten im persönlichen Test heraus. Als Eltern erkennst Du sowas recht schnell, ob Dein Kind sicher und selbstständige auf dem Sattel sitzt und gleichzeitig mit den Füßen den Boden berühren kann. Die Beine sollten dabei nicht durchgestreckt, sondern leicht gebeugt sein, während die gesamte Fußsohle den Boden berührt. Das ist wichtig, damit sich das Kind richtig abstoßen kann.

Ein höhenverstellbarer Lenker und Sattel des Rades ist zu empfehlen, um die optimale Höhe mehrmals auf die Größe Deines Kindes nachjustieren zu können.

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Ich liebe dieses geniale Laufrad aus Holz. Es hat einen umkehrbaren Rahmen, damit der Einstieg auch für Kinder ab 2 Jahre problemlos funktioniert. Außerdem ist die Sitzhöhe manuell veränderbar. Wenn Dein älter wird, drehst Du ganz einfach den Rahmen um, und hast ein Lauf-Fahrrad, welches genutzt werden kann, bis Dein Kind ca. 5 Jahre alt ist und auf das Fahrrad umsteigen möchte.

Ab wann sind Kinder zu alt für Laufräder?

In der Altersspanne von fünf bis sechs Jahren wird es dann meist Zeit, Fahrradfahren zu lernen und auf ein Fahrrad zu wechseln. Der Umstieg aufs Fahrrad sollte relativ leicht fallen.

Wichtig: Bitte immer zum Einstieg mit neuen Fahrgeräten an Sicherheitsmaßnahmen denken, bis das Kind geübt im Fahren ist. Dazu zählt u.a. die Kontrolle über Geschwindigkeit und Balance, d.h. das Kind sollte keine Probleme haben, beim fahren das Gleichgewicht zu halten.

Denk bitte deshalb anfangs beim Fahrradfahren an:

  • Stützräder links und recht
  • einen Helm
  • verkehrsruhige Umgebung
  • keine Neigungen, Berge, Hänge runterfahren

Was ist beim Kauf zu beachten?

Gerne möchte ich Dir einige allgemeine Tipps und Erfahrungen für die Anschaffung weitergeben. Das betrifft vor allem:

  • Bremse
  • Reifen
  • Sattel
  • Lenkung
  • Gewicht

Eine Bremse halte ich für überflüssig, gebremst wird mit den Füßen. Da Kinder in diesem Alter die Bremswirkung noch nicht einschätzen können. Auch die Bremse selbst kann erst ab ungefähr vier Jahren richtig koordiniert werden, sodass Bremsen sogar zum Problem und Unfallrisiko werden, wenn beispielsweise die Reifen blockieren.

Bei den Rädern plädiere ich für große, leichtgängige Luftreifen. Sinnvoll sind eventuell auch Scheibenräder, so sind Hände und Füße geschützt.

Der Sattel sollte höhenverstellbar sein und einen guten Halt bieten.

Eine Lenkung mit Einschlagbegrenzung kann nicht ganz herumgedreht werden und bietet so Sturzsicherheit. Allerdings ist das Gefährt damit nicht ganz so wendig, wenn zum Beispiel enge Hindernisse umfahren werden sollen. Ein Aufprallschutz am Lenker bietet zusätzliche Sicherheit.

Generell sollte das Laufrad nicht viel mehr als vier bis fünf Kilogramm wiegen. Ein Prüfzertifikat wie das GS-Siegel garantieren geprüfte Qualität.

Der Spaß für Dein Kind

Das wichtigste ist natürlich, dass Dein Kind sich auf dem Laufrad wohl fühlt und dieses ihm gefällt, das Laufrad soll ja Spaß und Freude bringen. Daher sind Form und Farbe gar nicht unwichtig. Am besten wäre, Du würdest Dein Kind zum Laufradkauf mitnehmen und es darf auch mal eine Proberunde drehen.

Laufrad gebraucht kaufen?

Oftmals werden Laufräder auch gebraucht gekauft, dagegen ist nichts einzuwenden. Achte aber darauf, dass alle Schrauben fest sitzen und keine spitzen Kanten oder Splitter vorhanden sind.

Aus welchem Material sollte das Laufrad sein?

Laufräder gibt es aus Metall, Holz und vereinzelt auch aus Kunststoff. Laufräder aus Metall oder Kunststoff sind leichter zu reinigen und wetterfester als solche aus Holz. Außerdem sind Holzräder meist schwerer. Du wirst das Laufrad zum Beispiel auf Spaziergängen durchaus auch mal ein Stück tragen müssen.

Stiftung Warentest testete Laufräder

Im Dezember 2018 wurden von der Stiftung Warentest 15 Laufräder unter anderem auf Fahrbarkeit, Sicherheit und Haltbarkeit, Handling und Schadstoffe getestet. Das erschreckende Ergebnis, 11 der 15 Räder fielen aufgrund ihrer teilweise sogar krebserregenden Substanzen in Griffen, Satteln oder Rädern mit mangelhaft durch, ein Modell erhielt ein befriedigend.

Testsieger wurde das Puky Laufrad LR1 mit Trittbrett, ein robustes, bequemes Modell für circa 70,–€, das BTWrunride100 für um die 35,–€. und das Kettler Speedy 10 für rund 40,–€ landeten auf den Plätzen zwei und drei.

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Den vollständigen Test erhältst Du bei Stiftung Warentest https://www.test.de/Laufrad-Test-5400646-5400653/ . Da mittlerweile auch einige neue Produkte auf dem Markt sind, frage Deinen Fachhändler beim Kauf immer auch nach der Schadstoffbelastung. Gegebenenfalls kannst Du auch den Hersteller kontaktieren.

Wie bringe ich meinem Kind das Laufrad fahren sicher bei?

Das richtige Laufrad ist angeschafft, nun geht es darum, dass Dein Kind lernen muss, damit auch sicher und kontrolliert zu fahren. Ein Erwachsener sollte daher immer dabei sein, wenn das Laufrad benutzt wird. Vielleicht hat Dein Kind vor ein paar Monaten auch schon Erfahrung mit dem Dreirad oder Rutschauto gemacht. Das hilft meistens, um für das neue Gefährt schon die nötige Bewegung geübt zu haben.

Im Gegensatz zu Dreirad und Rutschauto sollten Eltern jetzt aber darauf achten, dass auf dem Laufrad genauso wie später auf dem Fahrrad immer mit Helm gefahren wird. Am besten also gleich mit dem Laufrad zusammen kaufen und auch hier auf das Prüfsiegel achten, und dass er sicher und gut sitzt.

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Wir raten zu geschlossenen, festen Schuhen, damit auch gut gebremst werden kann.

Laufräder sind übrigens keine Verkehrsmittel, sondern werden als Spielzeug gewertet. Sie sind damit auch nicht für den öffentlichen Straßenverkehr geeignet. Geübt wird am besten auf ruhigen, ebenen Wegen ohne Straßenverkehr. Ist die Nutzung von öffentlichen Wegen unvermeidlich, sollten vorab Regeln festgelegt werden, wie „an Bürgersteigkanten wird immer angehalten und abgestiegen“.

Denk daran, mit dem Laufrad kann eine hohe Geschwindigkeit erreicht werden, gerade auf abschüssigen Flächen kann das schnell gefährlich werden und Dein Kind hat die Situation nicht mehr unter Kontrolle. Dein Kleinkind kann weder Gefahren des Straßenverkehrs noch Geschwindigkeiten abschätzen oder vorhersehen.

Wenn alle Sicherheitsregeln beachtet werden, wirst Du erstaunt sein, wie schnell Dein Kind das Fahren mit dem Laufrad lernt und wieviel Spaß es dabei haben wird.

Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“

Quelle: https://www.kindersicherheit.de/produktsicherheit/datenbank/a-z/laufraeder.html

Risiken:
  • Kind fährt auf Bürgersteig auf dem Bürgersteig einer stark befahrenen Straße, bremst an einer Einmündung nicht rechtzeitig und kollidiert mit einem Fahrzeug
  • Kind fährt bei Gefälle zu schnell, kann nicht bremsen und stürzt
  • Kind wird gerufen, schaut sich um, lenkt zur Seite und kollidiert mit einem Gegenstand, einer Person oder stürzt
  • Kind kollidiert mit Gegenständen oder anderen Verkehrsteilnehmern
Empfehlungen:
  • Lassen Sie Ihre Kinder niemals unbeaufsichtigt Laufrad fahren!
  • Anpassung an Größe/Schritthöhe des Kindes: Stellen Sie den Sattel so hoch ein, dass beide Füße bei leicht gebeugten Knien vollständig den Boden berühren
  • Lassen Sie Ihr Kind nicht auf der Straße fahren
  • Das Fahren auf großen, ebenen Plätzen einüben
  • Kleinere Kinder können die Handbremse noch nicht betätigen, weil ihre Hände zu klein sind und/oder weil es sie koordinativ überfordert. Wählen Sie Wege aus, die keine starken Bremsungen erfordern
  • Abschüssiges Gelände meiden: Laufräder werden zu schnell.
  • Helm tragen (Vorbereitung auf das Fahrradfahren)
  • Geeignete Schuhe tragen, weil die Kinder mit den Füßen bremsen. Niemals barfuß Laufrad fahren!
  • Üben Sie Regeln ein, z.B. „Vor jeder Kreuzung stehen bleiben und absteigen!“
  • Bei Dunkelheit an Beleuchtung denken

Fazit

An einem Laufrad wird Dein Kind viele Jahre Freude haben und es bringt gleichzeitig zahlreiche Vorteile für dessen gesunde Entwicklung mit sich. Allerdings sind bei der Anschaffung einige Kriterien zu beachten, die ich für Dich im nachfolgendem Infokasten noch einmal übersichtlich in einer Checkliste kurz und knapp zusammengestellt haben.

Checkliste zum Kauf:

  • Laufrad am Entwicklungsstand Deines Kindes und seine Fähigkeiten anpassen (Anzahl der Räder, Tiefe des Einstiegs, Reifengröße)
  • Entscheidung, ob mit oder ohne Trittbrett
  • Laufrad ohne Bremse! Die Bremse ist ein Sicherheitsrisiko.
  • Große, leichtgängige Lufträder wählen, eventuell Scheibenräder, die einen Schutz für Füße und Hände bieten
  • höhenverstellbarer Sattel und Lenker
  • Lenker mit oder ohne Einschlagbegrenzung – je nach Einsatz und Fähigkeiten des Kindes
  • Aufprallschutz am Lenker vorhanden
  • Laufräder aus Metall oder Kunststoff sind wetterbeständiger und leichter zu reinigen
  • Gewicht des Rades maximal 4-5kg
  • minimale Schadstoffbelastung, gegebenenfalls Fachhändler oder Hersteller kontaktieren
  • Bei gebrauchten Rädern auf festsitzende Schrauben achten, es dürfen keine scharfen Kanten und Splitter vorhanden sein
  • Einen gut sitzenden, geprüften Fahrradhelm gleich mit erwerben
  • Bei der Benutzung auf entsprechende Sicherheitsmaßnahmen achten. Regeln festlegen. Rad möglichst auf verkehrsfreien Flächen benutzen. Lies dazu auch die Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ im Infokasten.
  • Das Laufrad muss Dir, aber auch Deinem Kind gefallen.

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