SSW 18: Geschlecht erkennen beim Ultraschall


Donnerstag stand nun also ein wichtiger Frauenarzttermin an, den ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Schließlich ist meine Verlobte jetzt in der 18. SSW und wir sind neugierig, ob wir beim Ultraschall das Geschlecht erkennen können. Das heißt, unser heutiger Termin ist mit einer Ultraschall-Untersuchung verbunden. (Ich muss dazu sagen, dass unser Gynäkologe Herr Schrey ein super Typ ist und sogar bei meinem letzten Besuch extra ein kurzes Ultraschall gemacht hat, damit ich auch etwas vom Arztbesuch habe. Natürlich hat sich Hanna mit mir sehr darüber gefreut.)

Junge oder Mädchen: Geschlecht erkennen beim Ultraschall

Natürlich sind wir auch mit der Hoffnung zur Sprechstunde, vielleicht schon einen guten Blick auf das Kind werfen zu können, um das Geschlecht des Babys oder erste Anzeichen zu erfahren. Immerhin ist das ein Moment der Schwangerschaft, der extreme Spannung bei uns Eltern verursacht. Und nein, wir haben keine Präferenz, was das Babygeschlecht betrifft. Aber für unsere Suche nach einem geeigneten Vornamen für das Kind, wäre diese Info natürlich nicht verkehrt.

Gefühlt war der Großteil unserer Familien (inklusive meiner Noch-Verlobten) der Meinung, es könnte ein Mädchen werden. Anfangs stand ich mit meiner Meinung, es habe sich aber nach einem Jungen für mich angefühlt, recht allein auf weiter Flur. Generell würde ich mich aber über jedes Geschlecht freuen.

Ab wann kann man in der Schwangerschaft das Geschlecht erkennen?

Schon in der 8. SSW bildet der kleine Körper Testosteron, damit sich Penis bzw. Klitoris entwickeln können. Erst in der 11. SSW kann das geschulte Auge der Fachärzte, Unterschiede der Geschlechter erkennen. Aber die Quote der Fehleinschätzungen ist mit 30% nach wie vor recht hoch. In der 13. SSW kann man aber schon mit einer 80%igen Genauigkeit das Kindergeschlecht bestimmen. So früh sollte aber ehrlich gesagt kein Arzt Prognosen abgeben. Dafür eignet sich das zweite Ultraschall und ggf. die Feindiagnostik eher. Eine interessante Aussage habe ich von Prof. Dr. B.- Joachim Hackelöer gefunden:

Es gibt eine Bestimmung in Deutschland von den Humangenetikern, dass erst mit abgeschlossener 14. SSW das Geschlecht mitgeteilt werden darf.

 

 Baby-Ultraschall: Erste Anzeichen auf Geschlecht des Babys

Als bei der Untersuchung die Frage geklärt war, ob wir denn überhaupt das potentielle Geschlecht wissen wollen, startete auch schon das Ultraschallgerät seine Arbeit zu verrichten. Ich durfte das erste Mal ganz dicht bei meiner Frau sitzen und konnte Ihr also in der Zeit den Kopf kraulen. Zugegeben, das Bild auf dem Monitor erfordert schon einige, nicht vorhandene Orientierungs- und Deutungsfähigkeiten. Aber es ist einfach phänomenal, wenn man dann doch die kompletten Gliedmaßen des kleinen Körpers erkennt. Füße, Beine, Wirbelsäule, Hände und ein Gesicht habe ich sofort erkennen können. Jedoch ist der Frechdachs quasi auf der Flucht vor dem Ultraschall gewesen und hat sich stets beide Hände vors Gesicht gehalten, damit wir kein schönes 3D-Bild machen konnten. Was für ein Trotzkopf. Die Frage nach dem Geschlecht war auch nicht einfach zu beantworten, denn der mittlerweile 20cm große und 220g schwere Bauchbewohner, wollte uns sein Geschlecht nicht zeigen bzw. mitteilen.

Aber dann nach 40min Ultraschall hatten wir Glück. Auch wenn wir selbst nichts erkennen konnten, so meinte unser Arzt, dass ein Penis zu sehen ist und er sich schon stark wundern würde, sollte es doch ein Mädel sein.

 

Ein Junge…wir bekommen einen Jungen. Hoffentlich einen Mio. 🙂

Ich war überglücklich über die guten Infos, dass die Kindsbewegungen sehr beruhigend sind und das Kind total gesund und aktiv ist, soweit man es beurteilen konnte. Jetzt heißt es erst einmal freuen, verarbeiten und Feindiagnostik in der 22. SSW abwarten. Lustig, dass ich aber schon bei meinem ersten Babyschuh-Kauf gleich die richtige Farbe genommen habe. Da wir eh nicht vorhaben, ein Einzelkind groß zu ziehen, macht mich der Gedanke, dass unser zukünftiges zweites Kind nun ein Mädel werden könnte und einen großen Bruder hat, der auf sie aufpasst, außerdem sehr stolz und glücklich zugleich.


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Alle Kommentare (2)

    Ich bin bei diesen Prognosen immer sehr vorsichtig… Meine Schwägerin sollte ganz sicher ein Benjamin werden und mein Neffe hat einige Stunden Überredungskünste gebraucht um zu akzeptieren, dass sein kleiner Bruder das auf dem Ultraschall eindeutig erkennbare Männlichkeitsmerkmal anscheinend im Bauch vergessen hat und jetzt Nathalie heißt 🙂

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