Unser Baby mit 11 Monaten


Unser Baby ist jetzt 11 Monate alt! Nur noch ein Monat, dann wird unser Baby schon 1! Unfassbar, es ist doch noch gar nicht lange her, da war er noch ein ganz kleiner Wurm und konnte nicht mal seinen Kopf heben. Und jetzt ist er schon fast ein Kleinkind und kann unglaublich viel! Kaum vorstellbar, dass da ein Baby mit 11 Monaten vor mir steht.

Er will jetzt nur noch Laufen

Ja, mittlerweile läuft er richtig, ganz alleine. Auch wenn er ab und an noch nach vorne umfällt, ist er jetzt vor allem auf zwei Beinen unterwegs. Sogar im Freien, wo wir momentan ziemlich viel sind, also im Sand oder auf der Wiese. Fallen ist zum Glück kein Problem mehr – selbst wenn er nach hinten fällt, rollt er sich perfekt ab, sodass sein Kopf nicht den Boden berührt.

Baby 11 Monaten: Laufen und Spielplatz

Klettern ist ganz hoch im Kurs

Klettern ist nach wie vor hoch im Kurs. Vor allem kleine Mauern und Treppenstufen machen ihm großen Spaß. Die Couch in unserem Wohnzimmer mussten wir einmal komplett zerlegen und seitenverkehrt wieder aufbauen, weil er über die Couch aufs Fensterbrett klettern konnte, die Couch aber nicht die ganze Länge abdeckte, falls er mal runterfällt. Von da aus sieht er dann aus dem Fenster und freut sich unglaublich.

Baby 11 Monate Klettern

Schaukeln taugt ihm jetzt auch

Er versteht mittlerweile sehr gut, dass er sich festhalten muss, wenn sich etwas bewegt. So kann ich auch mit ihm gemeinsam auf der „großen“ Schaukel schaukeln. Dabei sitzt er auf mir wie im Tragetuch und hält sich mit beiden Händen an den Ketten der Schaukel fest – und lässt nicht los, sondern freut sich, wenn wir richtig wild schaukeln. #

Klatschen ist so süß

Er kann noch immer nicht winken, aber er kann klatschen. Das ist mega süß und er freut sich unglaublich, vor allem wenn wir auch klatschen.

Kinderwagen fahren jetzt auch denkbar…manchmal zumindest

Diesen Monat sind wir zum ersten Mal  erfolgreich Buggy gefahren, nach dem wir unseren ABC Design Kombikinderwagen umgebaut haben. Nicht ganz freiwillig muss man dazu sagen. Nachdem ich ein paar Tage dazu gezwungen war, weil ich krank war und ihn partout nicht tragen konnte, hat er es danach sogar aktiv eingefordert: er hat sich an den Kinderwagen gestellt und so lange gebrüllt, bis ich ihn reingesetzt habe. Dann war sofort Ruhe. Also bin ich mit ihm nach draußen und einkaufen gefahren. Fand er super. Sobald er müde oder schlecht gelaunt ist, braucht er allerdings trotzdem noch unsere Nähe und möchte getragen werden. Das verstehe ich auch gut. Manchmal nutzen wir den Buggy deshalb jetzt auch, aber meistens trage ich lieber, weil ich das praktischer finde.

Baby mit 11 Monate im Buggy

Er übt jetzt Plappern

Seine Laute werden langsam schon ganz schön differenziert und man kann sich oft vorstellen, was er meint. Manchmal ist die Intonation wie bei einer Frage und er sieht einen dabei an. Wenn er etwas auf dem Boden findet, zeigt er mir das meist und „fragt“ mich danach. Ich sage dann, dass er das haben kann und er untersucht es weiter, oder ich nehme es an mich und bedanke mich, wenn es nicht gut für ihn ist. Wenn er nach dem Mittagsschlaf, den er mittlerweile zumindest phasenweise alleine im Schlafzimmer macht (eeeeendlich!!!) aufwacht, ruft er ganz laut nach mir.

Vorlesen und Zuhören

Bücher sind seine große Leidenschaft geworden. Wir haben ein kleines „Bücherregal“ für ihn, das mein Onkel gebaut hat und da sind seine ganzen Bücher mit dicken Seiten drin. Manchmal sieht er sich seine Lieblingsbücher alleine an, aber meistens bringt er sie zu uns und möchte, dass wir vorlesen. Das ist einer der wenigen Anlässe, an denen er komplett still halten kann. Lustig ist, dass er sich an denselben Stellen im Buch immer gleich verhält, egal, wer vorliest. Bei einer Seite lacht er z.B. laut, bei einer anderen verliert er jedesmal das Interesse und geht ein neues Buch suchen. Seine Lieblingsbücher aktuell:

Seine Lieblingsbücher

 

Diese drei möchte er jeden Morgen teilweise mehrfach hören. Vor kurzem war eines mal nicht in seinem Bücherregal, sondern auf der Couch. Er hat es so lange gesucht, bis er es gefunden hatte und dann seinem Papa mit einem lauten „DAA“ zum Vorlesen überreicht. Dezent kann er!

Plantschen und Spielen im Wasser

Der Rubbelbatz liebt Wasser. Egal wie klein die Pfütze ist, er stürzt sich sofort darauf und patscht mit den Händen darin rum. Dementsprechend liebt er auch sein abendliches Bad – das nach einem Tag draußen meistens mehr als nötig ist. In den letzten Tagen war es in Berlin sehr warm und wir haben im Park in der Nähe eine „Plansche“, d.h .ein großes, flaches Becken, in das tagsüber Wasser gelassen wird, das sich dann durch die Sonne erwärmt. Es ist nirgends besonders tief und hat keine Kanten – perfekt also für Kleinkinder. Letzte Woche durfte er dann zum ersten Mal rein, weil es so warm war. Er liebt es! Völlig furchtlos, wie immer, ist er reingewandert und war gar nicht mehr rauszubekommen.

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Flirten statt Fremdeln

Von Fremdeln ist bei ihm nach wie vor gar nichts zu spüren. Er möchte am liebsten zu jedem auf den Arm, jeden kennenlernen und anfassen. Auch wenn er bei uns in der Trage oder auf dem Arm ist, spricht er in den Öffentlichen oder draußen fremde Leute an, die meisten reagieren auch und sind ganz verliebt in den kleinen Mann.

Füttern und Teilen

Die Begrifflichkeit von „meins“ ist noch nicht sehr stark ausgebildet bei ihm. Was immer er auch in der Hand hat zur Zeit, bietet er gerne anderen an. Uns möchte er füttern, so wie wir ihn füttern und andere Kinder dürfen immer mit dem Spielen, was er gerade hat.

Lachen!!!!

Unser Baby lacht sehr gerne. Er ist kitzelig und freut sich, wenn man ihn kitzelt oder wild mit ihm spielt. Natürlich freut er sich auch, wenn er in die Luft geworfen oder schnell gedreht wird. Und er lacht über Hunde wie über sonst nichts auf der Welt. Ich weiß nicht warum, aber Hunde findet er zum Brüllen…


 

Was er leider (immer) noch nicht so gut kann mit 11 Monate:

Er schläft nicht durch

Ein zähes Thema, das sehr an mir nagt. Momentan wacht er um kurz nach 5 Uhr morgens auf und ist durch nichts zum weiterschlafen zu bewegen. Dann ist er 1-2 Stunden richtig fröhlich und danach den Rest der Vormittags nörgelig und weinerlich. Schlafen tut er meist erst um 11 Uhr oder später – dafür dann auch länger. Gegen Abend geht das Quengel-Spiel wieder von vorne los, weil er auch seinen Nachmittagsschlaf nicht mehr macht. Nachts wacht er mindestens alle 3-4 Stunden, meist viel öfter auf – und lässt sich nur durch Stillen zum Weiterschlafen bewegen.

Er isst schlecht tagsüber und trinkt nachts um so mehr

Essen ist irgendwie nicht so sein Ding. Also er interessiert sich schon für Essen und möchte sofort etwas abhaben, wenn er irgendwo Essen sieht. Aber richtig viel isst er nach wie vor nicht. Das ist für mich auch ok, immerhin ist er ja noch nicht einmal 1 Jahr alt und im ersten Jahr sagt man, sollten Babys ja hauptsächlich von Milch leben. Nervig ist allerdings, dass er diese Milch nicht tagsüber zu sich nehmen möchte – da ist er zu beschäftigt. Stattdessen saugt er sich nachts randvoll, was bei mir immer zu längeren Schlafunterbrechungen führt.



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