Diese 5 Dinge vergesse ich als Mama im Alltag zu oft


Mein Bruder wurde vor Kurzem zum ersten Mal Papa. Dadurch fühle ich mich selbst stark an die erste Zeit mit Baby und die Herausforderungen, die das mit sich bringt, erinnert. Wie sehr sich das Leben verändert, wie es einen völlig neuen Mittelpunkt bekommt. Zeiteinteilung und Planungen werden relativ.

Mittlerweile ist unser Kleiner schon mehr als 3 Jahre alt und vieles ist wieder leichter geworden. Immer häufiger ertappe ich zum Beispiel meinen Mann und mich dabei, wie wir am Tisch im Restaurant richtige Gespräche führen – und uns dabei ansehen! So lange hatten wir Blick und Aufmerksamkeit fast nur auf unser Kind gerichtet. Aber es gibt ein paar Dinge, die im Alltag mit Kleinkind weiterhin zu kurz kommen, die ich manchmal schlichtweg vergesse.

In regelmäßigen Abständen nehme ich mir vor, daran zu arbeiten – und vergesse es dann doch wieder. Hier kommen meine Top-5.

Diese 5 Dinge vergesse ich als Mama im Alltag zu oft

1. Atmen

Klingt banal, aber ich halte tatsächlich viel zu oft viel zu lange die Luft an. Statt tief durchzuatmen, ist meine Atmung flach und gestresst.

2. Kauen

Je besser man sein Essen kaut, umso gesünder. Völlig logisch. Es kann besser verdaut werden, wir merken früher, wann wir satt sind, also nur vorteilhaft. Trotzdem hat sich mein Essverhalten, seit ich Mama bin, dramatisch verschlechtert. Selbst, wenn es keinen Grund (mehr) dafür gibt, schlinge ich mein Essen hinunter, so schnell es nur geht, um dann wieder einsatzbereit zu sein.

3. Aufrechte Haltung

Erst kürzlich wurde ich wieder darauf aufmerksam gemacht: Meine Haltung entspricht dem, was Fachpersonen als typisch für Mamas erkennen. Kopf gesenkt, Schultern nach vorne. So, als würde ich immer noch ein Baby halten oder stillen.

4. Trinken

Wasser ist essentiell für unsere Gesundheit und ich trinke schon immer relativ wenig. Als ich noch im Büro gearbeitet habe, hatte ich immer eine Flasche Wasser auf den Tisch stehen und konnte dadurch genug Flüssigkeit aufnehmen. Heute ertappe ich mich immer wieder dabei, den ganzen Tag nur Kaffee getrunken zu haben.

5. Entspannen

Und damit meine ich keine Traumreisen oder Meditation. Die Zeit dafür nehme ich mir natürlich auch nicht. Aber bei mir fängt es schon viel kleiner an. Tagsüber sind viele meiner Muskeln unnötig angespannt. Ich sitze auf der Couch und male mir meinem Sohn – und meine Oberschenkel sind angespannt. Oft ist meine Kiefermuskulatur verkrampft oder ich beiße sprichwörtlich die Zähne zusammen, ohne es überhaupt zu merken. Dabei wäre Entspannung möglich und so einfach.

 

Jetzt bin ich gespannt, was vergisst Du im Eltern-Alltag? Woran würdest Du Dich gerne selbst häufiger erinnern?



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