Ihr habt mein Leben umgekrempelt


Heute ist ein besonderer Tag für mich, auch wenn ich es nicht groß kommuniziert, geschweige denn eine Feier angesetzt habe, so bin ich fest im Gedanken an einem kalten 30. November im Jahre 2014. Der Tag, an dem Du mir das Ja-Wort gegeben hast.

Letztes Jahr waren wir noch zu zweit. Oder anders gesagt, wir wussten erst seit ein paar Wochen, dass uns da ein kleines Wunder passiert ist. Deshalb haben wir es auch nur den engsten Bekannten erzählt und erstmal die obligatorischen 12 Wochen abgewartet, bis die Schwangerschaft spruchreif ist. Für mich war mit der Schwangerschaft eines klar geworden. Ich will Dich! Und ich will nicht nur Dich, nein, ich die Familie sein, von der ich unterbewusst immer geträumt habe. Mit Dir an meiner Seite und als Mutter meiner Kinder. Deshalb war für mich auch Anfang November letzten Jahres klar gewesen, dass ich Dich zu meiner Frau nehmen will! Und ich glaube, mein Vorhaben hat ganz gut geklappt!

Vielleicht kannst du dich noch an meinen Verlobungsantrag erinnern, wie wir in Regensburg durch die Kälte gezogen sind und du nicht mehr weiter laufen wolltest mit mir! Zum Glück habt ihr (Du und Benjamin) durchgehalten, bis ich euch endlich fragen konnte, ob ihr mit mir eine Familie sein wollt? Ob du gerne für unser restliches Leben meinen Namen tragen möchtest? Und du hast JA gesagt!

Seit diesem Moment hat sich für mich so unglaublich viel verändert. Alleine, wenn ich daran denke, wer ich eigentlich war, bevor wir uns kennengelernt haben. Ein Student, der in den Tag hineinlebt und bis dahin noch kein klares Ziel vor Augen hatte. Du warst das komplette Gegenteil von mir: strebsam, ehrgeizig, zielorientiert! Etwas an Dir hat mich aber sofort angesprochen. Vielleicht auch genau die Eigenschaften, die ich bis dahin noch nicht wusste, dass sie mir so wichtig sind.

Passend zu meinem bisherigen Leben kannte ich bis dahin auch nur „Mädchen“. Dabei wusste ich, dass ich eigentlich eine „Frau“ haben wollte. Und diese „Frau“ warst Du!

Erinnerst du dich noch daran, wie wir zu dritt in einem Bett geschlafen haben, ich morgens Brötchen zwar geholt habe, aber darauf bestand, dass Du sie schmieren musst für uns? Erst letztes Wochenende hat sich dieses Szenario wiederholt, nur dieses Mal war „uns“, Ich und unser kleiner Sohn! Unglaublich wie sich bis heute alles entwickelt hat,aber wenn ich ehrlich bin, habe ich auch nie daran gezweifelt. Nur wissen konnte ich es nicht. Das musste die Zeit auch mir erst beweisen.

Seit unserer Verlobung, der Schwangerschaft und Hochzeit bin ich zu jemandem gereift, der endlich angekommen ist in seinem Leben. Endlich hat alles, was ich tue, denke und mache einen Sinn durch unsere kleine Familie gewonnen. Auf einmal bin ich in meinem Freundeskreis der erste, der sich der Verantwortung stellt. Das spiegelt sich im Beruf und auch im Privatleben wieder. Die Zeit mit euch ist mir einfach sehr kostbar und eine 40h/Woche lässt mir nur wenig Zeit mit euch verbringen. Leider!

Deshalb freue ich mich um so mehr darüber, wenn ich sehe, wie auch DU in deiner neuen Rolle als Mutter und Ehefrau aufgehst. Wie DU mit unserem Sohn umgehst, ihn liebst und nur das beste für ihn willst. Das gleiche möchte ich nämlich für UNS!

Ich freue mich über die Kleinigkeiten, wie, dass wir gestern Nachmittag beide unsere Eheringe getragen haben, obwohl wir sie zuhause immer abnehmen. Aufgefallen ist es mir, als wir einfach mit unserem Kleinen auf dem Hosenboden gespielt und gerangelt haben. Und immer wachsam darauf waren, dass er nicht gleich lospinkelt. Ja, wir haben Sinn für Romantik, auch wenn dieser vielleicht verquer klingt.

Und allein, dass mir sowas auffällt und ich heute Papa eines tollen Sohnes, sowie Ehemann einer tollen Frau und Mutter bin, dafür danke ich EUCH beiden und freue mich auf unsere weitere Zukunft mit jedem weiteren Tag, den Benjamin bei uns ist, immer mehr!

Danke Liebes! Danke Ben!

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