Lovina Reisebericht: Unser Trip in den Norden Balis


Viele denken ja, dass wir auf Bali Urlaub machen. Langzeiturlaub sozusagen. Die Wahrheit ist, wir arbeiten hier. Fast jeden Tag, teilweise sieben Tage die Woche. Meist passe ich vormittags auf unseren Sohn auf, während sein Papa ausschläft, weil er nachts gearbeitet hat. Nachmittags wechseln wir und ich arbeite. Das heißt meistens, ich schreibe.

Deshalb mag es manch einem ein unverständliches Schmunzeln ins Gesicht rufen – aber ja, wir haben eine Woche Urlaub gemacht. Auf Bali. Dazu sind wir von Ubud, wo wir momentan leben, in den Norden der Insel nach Lovina gefahren. Was wir dort und auf dem Weg erlebt haben, erzähle ich Dir in diesem Reisebericht.

Unser Reiseplan

Tag 1 (Montag, 23.07.2018): Anreise ins Saranam Resort & Spa, das etwa auf halbem Weg am Anfang der Berge liegt. Unterwegs Besuch des Sangeh Monkey Forest

Die Aussicht im Saranam Resort.

Tag 2: Tag im Resort. Ich war gesundheitlich angeschlagen und durfte deshalb viel entspannen und ausruhen.

Absolutes Highlight für unser Kind war nicht wie erwartet der kostenlose Kids Club, sondern der sogenannte “Inclinator”. Ein gläserner Aufzug, der den Bergrücken hinunter fährt.

Der Pool war ziemlich kalt, aber wurde trotzdem ausgiebig genutzt.

Meine persönlichen Highlights waren ja das Frühstücksbuffet und der Yogaraum.

Tagsüber haben wir außerhalb des Resorts gegessen, denn die Preise dort waren teilweise 10mal so hoch wie normal.

Tag 3: Weiterreise nach Lovina. Auch hier haben wir lieber auf einen Local Driver von nebenan gesetzt, denn die Fahrpreise des Hotels waren horrend.

In Lovina Beach erwartete uns ein supercooles Haus (gefunden über Airbnb) mit viel Ruhe und Entspannung. Und natürlich der Strand.

Tag 4: Singsing Wasserfall, Strand

Tag 5: Banjar Hot Springs, Krisna Funtastic Land

Tag 6: Krisna Waterpark, Strand

Tag 7 (Sonntag): Strand, Krisna Watersports Center

Montag (30.07.): Rückreise, Wassertempel

Was wir in und um Lovina erlebt haben

Sangeh Monkey Forest

Unweit von Ubud liegt ein kleinerer Affenwald als der in der Stadt. Dort machten wir unseren ersten Stop. Fazit: Wunderschön und viel weniger los als in Ubud.

Die Strände in Lovina

Für uns mit Kleinkind natürlich ein Highlight: Sandstrand. Allerdings waren die Strände in Lovina für mich die bisher enttäuschendsten. Der Sand ist schwarz, dadurch sieht das Wasser oft trüb und wenig einladend aus. Vor der Küste ist ein Korallenriff, dadurch wird alles mögliche an Muscheln und Korallenstücken angespült. Dadurch gibt es auch kaum Wellen. Vorteil: das Wasser, das sich in Strandnähe sammelt, ist super warm und kinderfreundlich. An manchen Stränden gibt es außerdem eine regelrechte Algenplage.

Das Lovina Beach Monument gleich am Lovina Beach. Hier tummeln sich die meisten Shops und Strandverkäufer.

Was uns persönlich ziemlich genervt hat, waren die vielen Strandverkäufer. Außer uns waren wenig andere Touristen da, ich glaube insgesamt mehr Verkäufer als potentielle Käufer. Und manche Einheimischen versuchten mit allen Mitteln und ziemlich penetrant, ein paar Cent zu machen. Blöd nur, dass wir lang genug da sind, um zu wissen, wann bezüglich Preisen gelogen wird.

Am Hauptstrand waren wir deshalb nur ein einziges Mal, die anderen Male haben wir kleinere Strände aufgesucht. Dort begegneten wir vor allem freundlichen Einheimischen, deren Kinder mit unserem spielten, und wunderschönen Sonnenuntergängen. Ganz für uns alleine.

Restaurants am Strand

Mein persönliches Highlight bei Strandurlauben: Abendessen am Strand, während die Sonne untergeht. Das kann man in Lovina tatsächlich gut und für wenig Geld. Während unser Kind also direkt nebenan im Strand spielt, konnten wir ein Abendessen genießen.

Heiße Quellen

Weil wir Roller gemietet hatten (Kosten: 50.000 IDR / Tag bzw. 3€), konnten wir auch das Umland erkunden und da gibt es wirklich einiges. Zum Beispiel die Thermalquellen “Banjar Hot Springs”.

Singsing Wasserfall

Auch ein Wasserfall war in fahrbarer Nähe. Auch wenn hier im Juli wenig Wasser fließt, war das wirklich ein Erlebnis. Denn außer uns war dort niemand, nur ein paar wilde Affen, vor denen wir gehörigen Respekt hatten.

Wegen der Trockenzeit gab es kaum Wasser.

Während am unteren Teil des Wasserfalls nur ein kleiner Tümpel war, fanden wir nach einer Kletterpartie, die unser 3-jähriger super mitgemacht hat, doch noch einen Wasserfall.

Eine Kletterpartie, die sich lohnt…

Buddhistisches Kloster

Das “Brahma Vihara Arama” ist das einzige buddhistische Kloster Balis. Obwohl ich echt nicht so für Tempel und Klöster und Kunst und all das zu begeistern bin, dieser Ort ist einen Besuch wert!

Krisna Funtastic Land

Und natürlich kam auch unser Kleiner nicht zu kurz. Denn ganz in der Nähe gibt es einen Vergnügungspark, in dem wir gefühlt die einzigen Besucher waren und daher nie warten mussten. Allerdings ist es auch ein wenig enttäuschend, denn man kann nie einem Fahrgeschäft zusehen und die Angestellten, die uns neugierig beobachteten waren deutlich in der Überzahl.

Krisna Waterpark

Das direkt angrenzende Spaßbad, das wir am nächsten Tag besuchten, hielt dafür, was es versprach. Viele Kinder, viel Wasser, viel Abenteuer. Rutschen wollte der Kleine Mann allerdings kein einziges Mal, nicht einmal auf der Kleinkindrutsche.

Krisna Water Sports Center

Diese Strandanlage haben wir erst am letzten Tag entdeckt. Hier gibt es einen Pool mit Sprung- und Kletterturm, den man für 30.000 IDR (1,80€) nutzen kann, eine große Liegewiese und ein Restaurant.

Wassertempel

Auf dem Rückweg besuchten wir dann noch den Hindutempel “Ulun Danu Beratan“, der direkt ins Wasser eines Bergsees gebaut wurde. Diesen Tempel findet man auf zahlreichen Postkarten, T-Shirts und anderen Souvenirs hier. 

 

Was wir in Lovina verpasst haben

Die meisten Menschen kommen wohl aus einem dieser beiden Gründe nach Lovina, die wir verpasst haben:

Delfine beobachten

Jeden Morgen um 6 Uhr ziehen zahlreiche Boote voller Touristen los, um Delfine zu sehen. Ich weiß nicht, wie hoch die Erfolgsquote ist, aber ein Erlebnis wäre das natürlich schon gewesen. Allerdings sind wir sehr froh, dass unser Sohn hier meistens bis 6 Uhr schläft und mit ihm um diese Uhrzeit schon fertig zu sein, fühlte sich ziemlich stressig an. Außerdem äußerte er mehrfach, dass er nicht Boot fahren möchte.

Schnorcheln

Auch Schnorchelausflüge wurden uns so oft beworben, dass ich es nicht mehr zählen kann. Denn durch die Strandnahen Korallenriffe kann man das in Lovina wohl sehr gut.

Fazit

Abschließend kann ich über Lovina sagen: Ein Ort, den man einmal besucht haben sollte, wenn man auf Bali ist. Denn er ist ganz anders als der Süden. Für mich persönlich reicht wahrscheinlich aber einmal.


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