Scheiß & Heiß #April


Heute mal die Scheiß- und Heiß-Momente aus Sicht des Rubbelpapas: 

Heiß-Momente des Monats

#1 Nächster Entwicklungssprung

Unser Rubbelbatz macht „große Schritte“, was seine Entwicklung angeht. Aus heiterem Himmel hat er uns ins Staunen versetzt, als er vom Badewannenrand zwei Schritte in die Arme seiner Mama gelaufen ist! Ohne Hilfe!! Ihr könnt euch vorstellen, wie hoch uns das Pipi in den Augen stand?

Auch kognitiv bietet der Junge neue Skills. Drückt man ihm eine Bürste in die Hand, die er sonst immer in seinen Mund schob, imitiert er jetzt mit ihr das Haare bürsten. Das ist in unseren Augen ganz schön klug, weil er das morgens nur bei der Mama beobachten kann. Je nach Seite der Holz-Haarbürste, gibt es entweder gekämmtes Haar oder blaue Flecken. Trotzdem ganz schön klug.

Ich habe seit neuestem die große Ehre, Nahrhaftes, welches der Rubbelbatz grade schon im Mund hatte oder noch immer dort versteckt, von ihm persönlich zum Snacken angeboten zu kriegen. Ganz großherzig schaut er mich, zieht sich das bis zur Unkenntlichkeit gezutzelte Stück Brokkoli ausm Mund und hält es mit ganz großen Augen vor meinem. Weil mein Herz von der Geste ganz weich gekocht ist, schau ich mir dieses „Etwas“ (Brokkoli) besser lieber nicht an, sondern schiebe es mir ins Gesicht. Der Rubbelbatz freut sich und greift dann wieder in seine Hamstertaschen. Es ist Liebe!

 

#2 Papa-Kind

Seit der Rubbelbatz 9 Monate alt ist, fordert er immer mehr seine Mama ein. Ich merke das immer wieder und vor allem nachts, da er dort nur noch unruhiger wird, sobald ich ihn anfasse und beruhigen will. Allerdings zeigt er sich richtig gnädig, wenn die Rubbelmama krank ist. Dann nämlich gehört er mir. Wir stehen morgens auf, wir frühstücken gemeinsam und gehen spazieren, damit die Rubbelmama sich auskurieren kann. Wenn wir dann wieder kommen, ist der Junge auf „Papa geeicht“. Die Rubbelmama beobachtet dann auch, wie er mir hinterher schaut, sobald ich den Raum verlasse oder wie er sogar weint, weil ich zur Arbeit muss. Als ich sein Weinen im Treppenhaus gehört habe, bin ich nochmal zurück, um ihn zu knutschen. Es ist Liebe!²

Normalerweise steht der Rubbelbatz ja immer bei der Krabbelgruppe auf der Gästeliste mit +1. Und normalerweise nimmt er immer die Mama mit. Letztes mal war es allerdings anders und die Boys sind als Rubbelbatz-Duo in die Krabbelgruppe. Und auch dies ging erstaunlich gut. Er hat also auch seine Papa-Momente und ich bin ehrlich sehr froh und glücklich drüber.

#3 Neuer Job

Ich habe einen neuen Job! Ich freue mich darüber, weil das ein gesunder nächster Schritt ist. Immerhin bin ich aktuell in der Versorger-Funktion. Als ich gekündigt habe, war mir allerdings ein bissl mulmig gewesen, aber es war dann doch ein sehr gutes Gespräch, in dem ich von meinem Chef für seine gute Arbeit und Entwicklung gelobt wurde. Außerdem fand es mein Chef einfach nur sehr schade, dass ich gehe und er mich als Mitarbeiter verliert. Das ist schon eine wirklich nette Geste, die ein Chef seinem Mitarbeiter ausspricht , obwohl dieser die Firma verlässt. Und gleichzeitig auch eine schöne Rückbestätigung dafür, dass man seine Arbeit sehr gut gemacht hat.

Pärchenzeit Sobald der Rubbelbatz abends eingeschlafen ist und wir sicher sind, dass er tief genug schläft, wechseln wir manchmal ins Nebenzimmer (natürlich mit offenen Türen). Wir sind angespannt aufgrund dieser neuen Situation. Immerhin sind wir beide gemeinsam nach 19Uhr im Wohnzimmer!! Immer etwas angespannt und mit offenem Ohr, ob sich der Rubbelbatz rührt, aber auch positiv aufgeregt, weil wir abends schon lange nicht mehr Zeit für uns hatten. So fühlt sich dann also auch ein bissl Zukunft an, wenn der Rubbelbatz uns nicht mehr in dem Maße braucht und fordert wie es aktuell der Fall ist.

#4 Urlaub in Bayern

Wir sind jetzt zum erst zweiten Mal mit dem Rubbelbatz nach Bayern zu seinen Großeltern gefahren. Schon unsere erste Reise mit Baby war spannend. Auch da mit zehn Stunden Zugfahren, die nicht ohne sind. Aber dieses Mal ist der Rubbelbatz mobiler und flinker beim Schnürsenkel kauen und um die Füße der anderen Zuginsassen krabbeln.Um so schöner war die Ankunft. Großeltern und Onkels haben den uns und den Kleinen empfangen. Was soll ich sagen, außer, dass es einfach wunderschön zu sehen ist, wie der Kleine sich über seine Verwandtschaft gefreut hat. Allein, was er hier alles vorgefunden hat: eine Schaukel in der Küche, Korb am Fahrrad, Sandkastenspielzeug für einen Sandkasten, der hier noch auf dem Grundstück gebaut wird (wegen Schlechtwetter war dieser noch nicht spielbereit) und und und …Auch für uns ist es erholsam, wenn der Rubbelbatz von der Verwandschaft bespaßt wird. Aber mit dieser ungewohnten Situation mussten wir (eigentlich nur ICH) erstmal lernen, umzugehen.

 

#5 Zukunftspläne

Wir haben als Paar darüber gesprochen, wie wir uns die Zukunft als Familie vorstellen. Herausgekommen ist der Wunsch, dass wir gerne für ein paar Jahre mit dem Kleinen im Ausland leben möchten, bevor er eingeschult wird. Portugal, Indien oder Thailand spinnen in unseren Köpfen rum.

 

 

Scheiß-Momente des Monats

 

#1 Badeunfall

Ein Tag, wie er fulminanter nicht sein konnte. Unser Baby hat seinen dritten Zahn bekommen. UND am gleichen Tag seine ersten zwei Schritte alleine gemacht. Wir waren also alle happy und froh auf. Bis die Badewanne kam.

Normalerweise ist der Rubbelbatz ja bekannt dafür, dass er wild planscht und Spaß hat. Diesmal ein bissl zu wild: Ausgerutscht und mit Kinn auf Badewannenrand!!! Danach waren es Szenen wie die Strände beim „Weißen Hai 1-17“ kurz nach der Haiattacke. Blut, viel Blut! Unser Baby hat sich nämlich dabei auf die Zunge gebissen. Die Rubbelmama war fix und fertig und erzählte immer was von „die Zunge ist durch“. Ich hab immer gesagt, dass alles in Ordnung ist aber wenn da jemand ruft, die Zunge deines Babys sei durch, dann hilft das beste Pokerface nicht.

Zum Glück ließ die Blutung rasch nach und wir konnten uns beruhigen. Der Rubbelbatz kann seitdem 1a Spucken, was er auch eindrucksvoll demonstriert. Jeden Tag! Zu jeder Person!

 

#2 Dauererkältung

Seit seiner ersten Impfung haben wir (ICH!) ehrlich gesagt, keine Lust darauf gehabt, dass der Kleine wieder geimpft wird. Immerhin war er das letzte Mal sehr daneben danach und noch nie habe ich solche Sorgen um mein Kind gehabt. Mit der Impfung ist der Rubbelbatz nämlich irgendwie dauerverschnupft. Mal mehr, mal weniger.

Nun stand aber die nächste Impfung an. Grade jetzt in der Zahnungsphase. Ich musste arbeiten und war im Büro als die Rubbelmama beim Kinderarzt war. Dieser hat sich den Rubbelbatz genau angesehen und meinte, dass er lieber gesund sein sollte für die Impfung. WORD!

Aber auch ohne Impfung ist der Rubbelbatz aktuell sehr anhänglich. Vor allem in Bezug auf seine Mama. Beide sind seit der ersten Impfung nicht ganz fit und spielen sich gefühlt gegenseitig den Joker zu. Ich hoffe, dass mit dem besseren Wetter, sich auch da Besserung einstellt.

 

#3 Abschied vom Lieblingsbäcker

Normalerweise bin ich echt ein loyaler Kunde. Hin und wieder habt ihr mitbekommen, wie ich Bilder von meinem Lieblingsbäcker gepostet habe, bei dem man in einer 20m-Schlange vor dem Geschäft wartet, um seine Brötchen und Backwaren zu kaufen. Nun, die Zeiten sind jetzt vorbei. Bisher war es immer so, dass ich mich auf den Weg zum Bäcker gemacht habe, was immerhin 45min Anfahrt sind, meine Brötchen von einer Mitarbeitering bekommen habe, die irgendwie nicht so gut mit mir kann und dann wieder mit der Papiertüte voller Brötchen den 45min-Heimweg angetreten bin. Leider ist mir dabei schon einmal die Papiertüte gerissen. Grund genug beim nächsten Mal nach einer richtigen Tüte zu fragen.

 

#4 Handy versenkt

Folgende Situation: Ich sehe die Rubbelmama von hinten und ihre „Arschtasche“ der Jeans ist nass. Ich frage gar nicht erst was los ist, denn wir sind nicht alleine. Später hat sie mir dann gebeichtet, was passiert ist: Das Handy ist ihr ins Klo gefallen. SCHON WIEDER! Denn schon das letzte Mal war es der Grund, warum ich ihr ein Neues gekauft habe. Zum Glück hat das gute Ding den (Vor)Fall diesmal überlebt.

Aktuell halte ich trotzdem Ausschau nach wasserdichten Smartphones. Nur für den Fall der Fälle.

 

#5 Spuck, spuck, spuck

Ich habe es ja oben schon kurz geschildert, was nach dem Zungenbiss passiert ist. Der Rubbelbatz kann jetzt spucken. Aber nicht dezent und unauffällig, sondern mit voller Inbrunst und Voll-Karacho! Und das auch nicht nur hin und wieder, sondern ziemlich oft.
Es ist (feuchte) Liebe!

1 Kommentar zu „Scheiß & Heiß #April“

  1. Gott, das mit der badewanne…ich kann die Panik in dem Moment voll verstehen. Wir hatten das auch, dass der Miniheld mal gegen den Tisch geknallt ist und am Kopf blutete. Der Mann meinte nur irgendwas mit Ohr und ich hatte so viele Bilder im Kopf, dass mein Kreislauf vor Schreck weg war und ich totale Panik um den Minihelden hatte und am Ende war es dann kaum der Rede wert…uff ^^
    In so einem Moment stirbt man immer tausend Tode irgendwie ^^

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