Tunesische Jungennamen

Hier findest du typische tunesische Vornamen für Jungen. Aus dem tunesisch-arabischen Dialekt resultierende Namen genauso wie Babynamen, die aktuell in Tunesien sehr beliebt sind. Tunesien ist ein Staat in Nordafrika, welcher an Algerien, Libyen und das Mittelmeer grenzt. Das Land ist sowohl arabisch als auch islamisch geprägt, was sich auch auf die Vornamen auswirkt. Die aktuell am häufigsten Jungennamen sind Eymen, Mohamed, Amin und Khaled.

Die beliebtesten tunesischen Jungennamen (inklusive Bedeutung)

  1. Amin: Der Vertrauenswürdige. Auch bekannt als Beiname des Propheten Mohammed.
  2. Khaled: Der Unvergessene oder die Ewigkeit.
  3. Eymen: Der rechte Weg. Im Islam besitzt der Himmel 8 Pforten, einer davon ist Eymen.
  4. Said: Der, der Menschen leitet (führt). Auch der Glückliche.
  5. Kerim: Der Großzügige, Edle und Barmherzige.
  6. Mehdi: Mein Erlöser, mein Retter. Wortwörtliche Bedeutung: “Der, der von Gott geführt worden ist.”.
  7. Lounis: In guter Gesellschaft, angenehmer oder freundlicher Geselle/Begleiter. Begleiter des Glücks.
  8. Issam: Der Standhafte.
  9. Ilan: Guter Mensch (arabisch), Baum (hebräisch), Bekanntmachung (türkisch).
  10. Riad: Plural von Paradies, auch Paradiesvogel.
  11. Mohamed: Begründer der islamischen Religion. Auch als “Lob” übersetzbar. Variation für Mohammad.
  12. Achraf: Der Edelste oder Vornehmste.
  13. Rayan: Mit Wasser gesättigt.
  14. Habib: Einer, der geliebt wird.
  15. Sami: Der, der Gott hörte.
  16. Hamdi: Einer, der Lob verdient.
  17. Fahmi: Verständnis.
  18. Lotfi: Freundlich.
  19. Faisal: Einer, der Stärke besitzt.
  20. Saber: Das Schwert.
  21. Anas: Freundlich, Nachbar, Freund.
  22. Maher: Der Geschickte.
  23. Florian: Der Blühende, schöne.
  24. Mansour: Siegreich
  25. Saboor: Der Geduldige.
  26. Markos: Mars. Der römische Gott der Fruchtbarkeit.
  27. Hakan: Der ehrfürchtige Sohn.
  28. Maruan: Der Herrscher.
  29. Sofian: Der Schiffsbauer.
  30. Bachir: Ältester Sohn.
  31. Hicham: Der Großzügige.
  32. Souhail: Canopus, heller Stern am Himmel.
  33. Wahbi: Das Geschenk.
  34. Armin: Der Krieger, Held der Armee.
  35. Salem: Biblischer Name der antiken Stadt. Später mit Jerusalem verbunden.
  36. Lucas: Person aus Lucani, Licht.
  37. Firas: Der Scharfsinn.
  38. Ajani: Er kämpft für seinen Besitzt.
  39. Rashid: Rechtgeleitet.
  40. Ahmed: Der ausgezeichnete, der lobenswerte.
  41. Qusay: Fern.
  42. Semi: Der, der alles hört.
  43. Wael: Der, der Schutz sucht.
  44. Nizar: Der Blick.
  45. Mounir: Der brillante.
  46. Hamza: Der anhaltende, der Löwe, der Starke.
  47. Malek: Der König.
  48. Anis: Der reine, das Lamm.
  49. Aziz: Der Leistungsstarke.
  50. Oussama: Osama.
  51. Ramzi: Ram’s Insel.
  52. Wassim: Der Attraktive.
  53. Soa: Das Sonnenlicht.
  54. Alaa: Der Hochgestellte.
  55. Gaiazi: Der Kämpfer.
  56. Hatem: Die Gerechtigkeit.
  57. Nizar: Ecken.
  58. Jaouhar. Der Schatz.
  59. Najeh: Der Erfolg.
  60. Nektarios: Göttliche Art.
  61. Ramy: Der Bogenschütze.

Besonderheiten von tunesischen Jungennamen

Tunesien ist islamisch und arabisch geprägtes Land. Das spiegelt sich auch in den Vornamen der Menschen wider. Dabei muss darauf geachtet werden, dass trotzdem nicht jeder arabische Name auch gleichzeitig ein muslimischer Name ist. Aber umgekehrt aber sind fast alle muslimischen Namen dennoch arabischen Ursprungs. Das hat den Grund, weil Arabisch die Kult- und Kultursprache des Islam ist und war. Da aber die arabische Sprache viel älter ist als die islamische Religion, gibt es eine Vielzahl arabischer Namen, die keinen Einzug in das religiöse Leben der Menschen gefunden haben.

Die islamische Religion speist sich aus dem Koran und auch anderen Quellen. In den sogenannten “Hadithen”, also der überlieferten Sammlung historischer Aussprüche des Propheten Mohammed, steht geschrieben: “Am Tag des jüngsten (letzten) Gerichts werdet ihr bei euren Namen und der Namen eurer Väter gerufen werden. Wählt darum schöne Namen aus.” Die Namensgebung ist deshalb für viele Muslime von sehr großer Bedeutung. Sie folgen dem Rat Mohammeds. Die Vornamen sollen nicht nur schön klingen, sondern zusätzlich auch eine positive Bedeutung aufweisen. In der Realität tragen viele arabische Personen die Vornamen berühmter Persönlichkeiten der islamischen Geschichte. Dies sind beispielsweise Ali oder auch die weibliche Fatima. Auch Vornamen, die einen engen Bezug zu Gott aufweisen, zum Beispiel Abdullah, sind sehr beliebt.

Kennst Du noch einen tunesischen Jungsnamen, der auf dieser Liste fehlt? Schreib ihn mir auf jeden Fall in die Kommentare, damit ihn meine Leser auch erfahren können!

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