37 Wochen schwanger – ein Update

bauch ssw 37

 Die Mama

37 Wochen schwanger. Langsam wird es Zeit. Wir sind im regulären Geburtszeitraum und zu zweit wird es in diesem Körper auch wirklich unbequem. Also beginnt jetzt die Zeit des Wartens für mich – und genauso fühlt es sich seit kurzem auch an. Alles ist geregelt, wir haben die Klinikbesichtigung hinter uns genauso wie den Geburtsvorbereitungskurs, alles steht bereit, nur unser Kleiner fehlt noch.


Bauch:
 wächst weiterhin, aber relativ langsam und wird dadurch wirklich unangenehm. Juniors Füße drücken fast dauernd rechts auf meine Rippen und immer wenn er strampelt, trifft er genau die Stelle, die eh schon weh tut, erneut. Vor allem in Kombination mit Gliederschmerzen durch eine Erkältung letzte Woche ist das extrem unangenehm. Eine circa bierglasgroße Hautpartie an meinem Oberbauch fühlt sich an wie betäubt, wahrscheinlich weil der Druck mittlerweile so groß ist. Trotzdem sehen mich andere Schwangere etwas verdutzt an, wenn sie erfahren, dass mein Termin in 3 Wochen ist.

Gewicht: plus 16 kg

Beschwerden: Schlafschwierigkeiten wegen Schmerzen im Bauch und Brustkorb (ich weiß oft wirklich nicht, wie ich noch liegen soll), Müdigkeit (Mittagsschlaf wird immer häufiger), leichte Wassereinlagerungen, Rückenschmerzen

Wehen: immer häufiger schmerzhafte Kontraktionen, meine Hebamme meint, wahrscheinlich Senkwehen. Die kommen meist abends oder nachts und hören nach 10-15 Minuten auch wieder auf

Essensgewohnheiten: nach wie vor alles normal

Stimmung: wartend, genervt von den Schmerzen und Schlafmangel; ansonsten sehr positiv, Vorfreude steigt, die Ungeduld auch; Nestbaubetrieb ist in vollem Gange

 

 Das Baby

Größe: der letzte Ultraschall liegt schon einige Zeit zurück, dadurch schwer zu sagen. Unter Anbetracht der Größe seines Papas (193cm) und nach Tastgefühl der Hebamme ist er relativ lang

Entwicklung: Unser Nachwuchs ist jetzt offiziell fertig. Heute beginnt offiziell der Geburtszeitraum (3 Wochen vor und 1 Woche nach Termin); Haare hat er laut letztem Ultraschall schon relativ viele

Bewegungen: Manchmal habe ich Bedenken, dass wir ein hyperaktives Kinder erwarten, so viel und stark wie er sich bewegt; gleichzeitig bin ich natürlich sehr froh darüber – immerhin zeigt er mir so, dass es ihm gut geht und das beruhigt mich sehr

Name: an der Namensfront nichts Neues

Der Papa

Vor allem für ihn scheint unser Geburtsvorbereitungskurs sehr hilfreich gewesen zu sein. Er hat jetzt zumindest eine Vorstellung davon, wie er mich bei der bevorstehenden Geburt bestmöglich unterstützen kann und die Tatsache ertragen, dass er mir bei den Schmerzen nicht helfen kann. Wir fühlen uns jetzt beide besser vorbereitet.

Muss sich geduldig meinem Nestbau-Drang ergeben und geduldig mit mir die Wohnung umstellen, neue Schränke holen und aufbauen, altes los werden oder in den Keller räumen.

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