Familienbesuch


Seit gestern sind wir wieder alleine und der Alltag hat uns zurück. Seit Mitte Oktober waren wir ständig unterwegs bzw. hatten Besuch. Und obwohl wir uns unglaublich gefreut haben, so viel liebe Menschen und Familie um mich zu haben, tut uns dieser Alltag nun allen dreien ganz gut. Am Ende war der Rubbelbatz nämlich schon fast etwas überreizt und wollte die Tage am liebsten dauerhaft an meiner Brust verbringen.

Kita trotz Besuch

Während unseres Kurzurlaubes in Wien war er wirklich noch gut gelaunt und schien die gemeinsame Zeit mit uns und seiner Tante (väterlicherseits) und Onkel zu genießen. Danach hatten wir zwei Tage, in denen er vormittags in der Kita war – aber auch das in einer besonderen Konstellation. Einen Tag waren nämlich sowohl ich, als auch sein Papa dabei und haben mittags mit ihm gegessen. Und am nächsten Tag, ein Freitag, waren sogar nur die beiden unterwegs.

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Auch in den Tagen danach, als wir durchgehend Besuch hatten, sind wir jeden Vormittag in die Tagesstätte gegangen. Mir war es wichtig, dass er ein wenig seinen gewohnten Tagesablauf beibehält und ihm die Kita nicht wieder fremd wird.

Oma und Opa sind die Größten

Dann, am Samstag, haben wir seine Großeltern, meine Eltern, vom Hauptbahnhof abgeholt. Sie haben sich mal wieder auf die stundenlange Reise aus Bayern gemacht, diesmal mit dem Zug. Weil er sie in letzter Zeit häufiger gesehen hat und wir auch gelegentlich skypen, schien er sie tatsächlich zu erkennen. Sofort beugte er sich zu ihnen und wollte jeden einzeln umarmen. Das war wirklich schön zu sehen.

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In den Tagen danach schien er auch wirklich zufrieden und ausgelassen. Er freute sich jeden Morgen, wenn Opa und Oma zur Tür reinkamen und begann sofort, mit ihnen zu spielen. Natürlich nehmen sich die beiden viel mehr Zeit für „wichtige“ Dinge als ich. Mit Werkzeug spielen zum Beispiel.

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Nachmittags durfte er oft mit seinem Opa nach draußen, die Natur entdecken oder auf dem Spielplatz klettern. Allerdings merkte man schon, wie die Zeitspanne, die er ohne seine Mama sein wollte, immer kürzer wurde.

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Auch Geschenke kamen natürlich nicht zu kurz: bei einer Shopping-Tour in der Karstadt-Kinderabteilung hat sein Opa ihm ein Matchbox-Auto gekauft. Einen Krankenwagen, mit dem er jetzt immer durch die Wohnung tatü-tatat.

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Absolutes Highlight für mich: Am Sonntag haben wir die Kinderbetreuung einfach mal komplett in Männerhand übergeben und meine Mama und ich haben uns einen Tag im Vabali Spa Berlin gegönnt. Ein Tag nur mit der Mama plus Sauna, relaxen und lecker essen. Es gibt nichts besseres. Und die Jungs haben den Tag auch ganz gut rumgekriegt.

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Der Onkel und der Elefant

Im fliegenden Wechsel haben sich am Mittwoch dann seine Großeltern verabschiedet und sein Patenonkel ist zu Besuch gekommen. Im Gegensatz zu seinen Großeltern hat der sogar bei uns übernachtet (was er im Nachhinein wahrscheinlich bereut hat, denn so hatte auch er das Vergnügen, um 4 oder 5 Uhr morgens aufzuwachen, wenn der Rubbelbatz quietschend wach durch die Wohnung lief).

Für den Kleinen war es toll. Eine Matratze mehr zum darauf rumkugeln und spielen. Matratzen auf dem Boden liebt er nämlich sehr. Ebenfalls sehr lieb gewonnen hat er das mitgebrachte Geschenk: einen großen Ostheimer Elefanten. Der hat seinen Rüssel zufällig so geformt, dass genau ein Kinderfuß dazwischen passt. Und was kann man sich lustigeres vorstellen als ein Elefant, der die kleinen Zehen „anknabbert“? Mit passendem Ton natürlich.

Ansonsten haben wir die Nachmittage mit Essen, Spielplatz und wieder essen verbracht.

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Ein Abend bei unserem Lieblings-Italiener durfte natürlich nicht fehlen. Hier kann der Rubbelbatz durch ein Fenster in die Küche sehen und wir sind uns nie sicher, wer sich mehr freut – er oder die Köche.

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Und bei der Gelegenheit lass ich gleich mal die Bombe platzen: der Rubbelpapa hat jetzt eine Kurzhaarfrisur!!! Er war bei der Friseur-Freundin unseres Vertrauens (danke, Nora) und kam dann so zurück:

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Zu viel Trubel oder Zähne?

Am ersten Tag fand der Rubbelbatz den neuen Besuch noch megaklasse. Ich konnte sogar 30 Minuten im Schlafzimmer ein dringend benötigtes Nickerchen machen, während die beiden ruhig im Wohnzimmer gespielt haben. Doch schon am nächsten Tag begann er, immer anhänglicher zu werden. Wirklich schade für seinen Onkel.

Teilweise hatten wir tagsüber schon Tage, an denen gar nicht mehr gestillt wurde. In den letzten Tagen dagegen wollte er teilweise nach 5 Minuten schon wieder an die Brust. Da wäre es natürlich naheliegend, dass er nach Geborgenheit und Nähe sucht, weil ihm der ganze Besuch etwas viel geworden ist.

Genauso gut ist es allerdings möglich, dass ihm das Stillen beim Zahnen hilft. Da tut sich momentan nämlich einiges. Er hat, quasi über Nacht oder zumindest innerhalb weniger Tage, den letzten Schneidezahn und drei Backenzähne bekommen. Und im Gegensatz zu den Schneidezähnen sehen die durchbrechenden Backenzähne auch wirklich schmerzhaft aus.

Nachts halten wir uns mit Osanit Zahnungskügelchen über Wasser. Das sind Globuli speziell für zahnende Kinder. Und obwohl ich ehrlich gesagt bisher mit Homöopathie nicht so viel anfangen konnte, helfen die wirklich. Wenn er nachts weinend aufwacht, beruhigt ihn erst einmal die Einnahme und nach spätestens 30 Minuten kann er auch wieder einschlafen und schläft danach ruhiger.

Leider ändert all der Trubel und Schlafmangel beim Rubbelbatz nichts an der Tatsache, dass seine biologische Uhr um spätestens 5 Uhr (neue Zeit) die Augen öffnet, teilweise auch viel früher. Zum Glück steht nach wie vor sein Papa mit ihm auf und unternimmt tapfere Wanderungen durch die morgenliche Dämmerung oder spielt mit ihm im Wohnzimmer.

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Alle Kommentare (1)

    Oh ja, Oma und Opa sind wirklich die Besten 😀
    Schön, wenn man so viel Familie um sich herum hat.
    Es gibt nichts tolleres für Kinder <3
    Ich wünsche euch allen einen schönen Start in den November!
    Liebe Grüße
    Marina von ideas4parents

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