Rubbelbatz mit 7 Wochen: „Mama, wie war das eigentlich…“


„…als ich noch ein ganz kleines Baby war?“

Wenn mir der Rubbelbatz so eine Frage in einigen Jahren stellt, was würde ich ihm sagen?

[gray_box]Mein kleiner Liebling,

 

ein ganz kleines Baby warst du nie. Du warst schon sehr groß, als du zur Welt gekommen bist und hast dann ein ziemliches Tempo im Wachsen vorgelegt. Ein Zentimeter und 250 Gramm pro Woche. Jetzt wiegst du schon ca. 6500 Gramm und bist über 60 Zentimeter groß. Dementsprechend bist du richtig stark und gesund. Darüber sind wir so froh und dankbar! Vorgestern konntest du zum ersten Mal dein Köpfchen richtig hoch und lang halten, während du auf dem Bauch gelegen hast. Dann hast du selbst Schwung geholt und dich ganz alleine auf den Rücken gedreht. Dein Papa und ich wären fast ausgeflippt vor Staunen. Außerdem machst du mittlerweile ganz viele süße Laute, die sich manchmal so anhören, als würdest du „Oh“, „Au“ oder „Eng“ sagen. Du lächelst und strahlst uns an, wenn du gut gelaunt bist und genießt es, wenn wir mit dir sprechen und dir den Bauch küssen.

Jetzt bist du genau 7 Wochen bei uns. Diese Wochen waren die anstrengensten, schwierigsten, lehrreichsten, spannendsten, schönsten und wundervollsten, die ich mir vorstellen kann. Wir haben diese Wochen fast rund um die Uhr zu dritt verbracht. Dein Papa und ich müssen dich ja erst einmal kennenlernen, und du uns genauso. Zum Glück konnte dein Papa ohne Probleme zwei Monate Elternzeit nehmen. Wir möchten uns vor allem in der ersten Zeit ganz nach dir richten und dir alles geben, was du brauchst. Egal, ob andere denken, wir „verziehen“ dich oder ob das ein wenig anstrengender ist für uns. Du sollst dich wohl und geborgen fühlen bei uns!

Vom ersten Moment an warst du ein sehr liebes und meistens sehr ruhiges Baby. Zum Glück. Denn mir ging es am Anfang gar nicht gut, ich konnte nicht so viel für dich da sein, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber du warst ganz vorsichtig mit mir und hast versucht, ein braves Baby zu sein, das habe ich immer gespürt. In den ersten vier Wochen musstest du aber vor allem abends und nachts trotzdem manchmal weinen. Dann hat dein Papa dich durch die Wohnung getragen und getröstet, während ich schon erschöpft immer mal wieder eingeschlafen bin. Oft bist du aber auch ganz lieb abends und wir können uns zusammen hinlegen und zusammen einschlafen, eng aneinandergekuschelt. Du willst dann immer mit deinen Händchen spüren, dass ich noch da bin und deine Füßchen an meinen Oberschenkeln anliegen haben. Solange ich oder dein Papa nah bei dir liegen, schläfst du immer ganz ruhig. Du wusstest von Anfang an, dass wir nachts alle zusammen schlafen, das ist ziemlich toll. Viele Babys müssen das erst noch lernen. Du aber schläfst um 22.00 Uhr spätestens mit mir zusammen ein und wachst nur auf, wenn du Hunger hast. Wenn du doch mal wach wirst, aber merkst, dass dein Papa und ich noch schlafen, gibst du dir ganz viel Mühe und schläfst auch alleine wieder ein. Das machst du ganz toll. So können wir immer bis 8 Uhr, manchmal auch bis 11 Uhr vormittags schlafen und sind nicht so gestresst, wenn du tagsüber mal quengelst.

Natürlich hast du auch schlechte Angewohnheiten, da bin ich sicher. Allerdings kann ich darüber nichts sagen, denn ein Lächeln von dir oder ein vertrautes Ankuscheln und alles ist wieder vergessen. Auch alle anderen, die dich kennenlernen, sind ganz verzaubert, vor allem natürlich deine Omas und dein Opa. Wenn du bei ihnen im Arm liegst, bist du auch immer ganz lieb und ruhig und schaust sie dir genau an.

Wir sind schon wahnsinnig gespannt, was du uns als nächstes zeigen wirst und wie du dich weiter entwickelst. Wir sind jedenfalls irre stolz auf dich und freuen uns jeden Tag, dass du bei uns bist!

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