Scheiß & Heiß #Juni


Kaum zu glauben, schon ist wieder ein Monat rum, fast ist der Rubbelbatz nun schon 1 Jahr alt! Was es diesen Monat so an Tops und Flops gab:

 

 Heiß-Momente

1. Doi: Lies vor, Mama!

Die sprachliche Entwicklung schreitet voran. Kürzlich kam der Rubbelpapa und verkündete stolz, dass unser Sohn jetzt ein Wort für „Vorlesen“ hat: „Doi“. Ich dachte zunächst, das sei ein Scherz, aber kurz darauf wurde ich selbst Zeuge. Zu niedlich. Eines seiner Lieblingsbücher ist übrigens die Raupe Nimmersatt. Zielsicher zeigt er da immer auf das kleine Ei, das auf dem Blatt liegt.

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2. Im Kinderwagen eingeschlafen

Kurz vor seinem ersten Geburtstag ist es passiert: er ist im Kinderwagen eingeschlafen. Einfach so, ohne Gemecker, ohne Vorwarnung. Ich konnte es gar nicht fassen. Zunächst wagte ich es gar nicht, stehen zu bleiben. Nach ca. 15 Minuten machte ich es mir aber dann doch in einer Hängematte auf einem Spielplatz bequem, in der Erwartung, dass es maximal weitere 15 Minuten dauern würde, bis er wach wird. Fehlanzeige, er schlief fast 1 Stunde lang und war danach unheimlich gut gelaunt!

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3. Zeit für mich

Eines schönen Juni-Nachmittags zogen die Jungs alleine los, um ehemalige Arbeitskollegen vom Rubbelpapa zu treffen. Ich durfte in der Zeit zu Hause entspannen – mehrere Stunden lang! Als ich mein Baby zurückbekam, war dieser bestens gelaunt und wohlgenährt. Er hatte von allen Seiten Aufmerksamkeit und Bewunderung erhalten, den ganzen Nachmittag. Das hat ihm sichtlich gut getan.

4. Kleiner Sonnenschein

Unser Baby erregt überall Aufsehen, daran haben wir uns mittlerweile gewohnt. Ich denke, es liegt daran, dass er so aktiv und unerschrocken ist. Und natürlich daran, dass er das süßeste Kind der Welt ist! Ein Moment im Juni wird uns aber sicherlich lange in Erinnerung bleiben: Wir waren mit einem Freund auf dem Bergmann-Straßenfest unterwegs und es war unterträglich heiß (in meinen Augen). Der Rubbelbatz trug daher nur eine Windel, eine Unterhose und Schuhe. Ich hätte ja gehofft, dass irgendjemand auf dem Fest so schlau war, ein Plantschbecken aufzubauen. Stattdessen haben wir das gefunden:

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Der Getränkeverkauf des Standes dürfte in diesen 15 Minuten rasant gestiegen sein und Leute haben Fotos von unserem Kleinen gemacht, weil sie ihn so entzückend fanden.

5. New buddies

Unser Baby hat jetzt Freunde. Unsere Nachbarschaft mit Kindern trifft sich nämlich jeden Nachmittag im grünen Innenhof und mittlerweile warten die kleinen schon auf ihn. Vor allem Mia (7) und Jabok (5) sind ganz verrückt nach ihm und beschäftigen ihn mit allen mitteln der Kunst.

Scheiß-Momente

Die Scheiß-Momente haben uns diesen Monat vor allem körperlich getroffen.

1. Krank am Geburtstag

Der Rubbelpapa war an seinem Geburtstag nämlich krank. Magen-Darm-Infekt. Tapfer hat er sich trotzdem zur Arbeit geschleppt, immerhin hatte er dort erst 2 Wochen vorher angefangen. Aber aus seinem Geburtstagessen und -kuchen wurde erstmal nix.

2. Mini-Depression?

Ich war tatsächlich den ganzen Juni nicht einmal erkältet. Premiere sozusagen. Dafür haben mich vermutlich die Hormone oder der Schlafmangel oder beides voll erwischt: Ich habe mich 2 Tage lang gefühlt, als hätte ich einen Burnout. Ich hatte das Gefühl, ich kann einfach nicht mehr, mir war alles zu viel. Absoluter Tiefpunkt war ein Tag Mitte Juni, an dem ich selbst mehrmals geweint habe und er verständlicherweise auch den ganzen Tag aufgebracht und nörgelig war. Zum Glück habe ich mich davon mittlerweile erholt. Er hoffentlich auch.

3. Der Ernst des Lebens

Den Rubbelbatz hat’s ansonsten auch hart getroffen: Zuerst wurde er vier Mal an einem Tag gebissen.

4. Der Ernst des Lebens 2.0

Dann wurde er richtig krank, mit Ohrenentzündung und Fieber, und Fieber hatte er fast noch nie.

5. Wird sie jemals ankommen?

Am Monatsletzten machte ich mich auf den Weg in den schönen, kinderreichen Bezirk Prenzlauer Berg, um die liebe Nora von Leben-mit-ohne zu treffen. Das hatten wir schon länger vor und nun sollte es endlich klappen. Sie hat ihren Kleinen extra früher aus der Kita geholt, sodass sie es bis 15 Uhr schafft. Der Tag war eigentlich für mich mittags schon gelaufen, denn im Gegensatz zu den Tagen vorher konnte ich einfach nicht zur Ruhe kommen und hatte so keinen kurzen Mittags-Power-Nap. Völlig übermüdet und mit Kopfschmerzen brach ich also mit dem zwar ausgeschlafenen, aber übel gelaunten Rubbelbatz auf. Gedankenversunken stieg ich in die U-Bahn – um 4 Stationen später festzustellen, dass es die falsche war. Macht nichts, zufällig war ich an der Ringbahn und konnte es mit 15 Minuten Verspätung noch hinkriegen. Wäre da nicht dieser Polizeieinsatz, wodurch ca. 20 Minuten keine Bahn kam. ich also mit dem quengeligen und zappelnden Kind vorne angeschnallt auf dem völlig überfüllten Bahngleis im heißen Wetter und schon einigermaßen entnervt. Endlich kam eine Bahn, die war natürlich viel zu voll zum Einsteigen. Die nächste kam dann irgendwann und ich schaffte es mit ca.30 Minuten Verspätung völlig abgehetzt zum vereinbarten Café. Dachte ich. Denn ich hatte zwar ‚Spielzimmer‘ gedacht, aber offensichtlich ‚Zuckerschnute‘ geschrieben – und stand alleine im falschen Café. Das Gehetze ging also weiter. Letztendlich habe ich es aber geschafft und Nora hat es mit Humor genommen. Der restliche Abend war trotzdem toll…



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