Weleda gegen Schwangerschaftsstreifen: Vorbeugen mit Öl


Mit Öl vorbeugen und keine Schwangerschaftsstreifen danach

In den letzten Tagen denke ich zum ersten Mal seit der Geburt vom Rubbelbatz im Juli wieder ab und an zurück an die Schwangerschaft. Wie ruhig da noch alles war, aber auch wie beunruhigend, wie ungewiss. Natürlich habe ich, so gut es eben ging, den Schwangerschaftsverlauf genossen. Trotzdem habe ich mir über viele Dinge Sorgen gemacht, meistens darum, ob es dem Bauchzwerg da drin schon gut geht und ob er gesund zu uns rauskommen wird. Eine weniger wichtige Sorge, die ich aber vermutlich mit vielen Müttern teile, war die um Schwangerschaftsstreifen und meine Figur. Das meiste kann man ja (theoretisch) nach der Schwangerschaft durch Sport und Ernährung wieder regeln, was aber immer bleibt sind Narben (bei Kaiserschnitt) und Schwangerschaftsstreifen.

Jetzt, nach der Geburt, kann ich stolz verkünden: ich hab’s geschafft! Kein einziger Dehnungsstreifen, trotz Riesenmurmel! Das kann natürlich jetzt einfach Glück und gutes Bindegewebe sein, ich behaupte trotzdem, dass ich was dafür getan habe. Immerhin hat meine Mama schon ein paar Schwangerschaftsstreifen behalten. Was ich gemacht habe? Ich habe versucht mit folgenden Mitteln gegen die Schwangerschaftsstreifen anzugehen:

Mit Weleda Öl gegen die Schwangerschaftsstreifen

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen mit Weleda Öl

Und zwar jeden Tag, von Beginn an. Wir haben daraus ein Abendritual gemacht: der Rubbelpapa hat mir jeden Abend den Bauch eingeölt und dabei „Kontakt“ mit seinem ungeborenen Sprössling aufgenommen. Zum Ölen haben wir nicht irgendwas verwendet, sondern hochwertiges Weleda-Schwangerschafts-Öl bzw. Granatapfel-Öl. Insgesamt haben wir davon 3 Flaschen verbraucht.

Gute Ernährung in der der Schwangerschaft:

Eigentlich kann man aber von Außen gar nicht so viel Einfluss auf die Haut nehmen, auf die inneren Werte kommt es an. Vor allem Vitamin-E ist wichtig, ich habe jeden Tag geschrotete Leinsamen (schützt auch vor Verstopfung) in mein Müsli gemischt, viel frisches Obst und Gemüse, Avocados, Sonnenblumenkerne gegessen.

Für Durchblutung gesorgt

Wir waren während der Schwangerschaft, bis wenige Wochen vor Entbindung, nicht nur regelmäßig in der Sauna, ich habe auch immer mal wieder die Haut gepeelt und massiert (Zupfmassage), sodass sie möglichst gut durchblutet ist. Nur so bringt die gute Ernährung auch was.

Bewegung und Sport in der Schwangerschaft

Leider konnte ich mich als totaler Sportmuffel in der Schwangerschaft erst recht nicht zu viel Bewegung aufraffen. Zu einem täglichen Spaziergang hat mich der Rubbelpapa aber angetrieben. Und immerhin konnte ich bis kurz vor der Geburt mein tägliches Yoga-Programm – wenn am Ende auch in leicht eingeschränkter Form – aufrecht erhalten. Auch das fördert die Durchblutung.

Und die Kilos?

Mit den Kilos läuft es leider nicht so einwandfrei. Nachdem 12 meiner zusätzlichen 17 kg ganz fix wieder weg waren (kein Wunder, bei dem 4,5-kg-Baby und der Menge an Fruchtwasser), halten sich die restlichen 5 hartnäckig. Das wäre an sich nicht so schlimm, immerhin war ich in meinen Augen vorher ohnehin recht dünn. Wenn da nicht das Problem mit den Hosen wäre. Bald wird es kälter und ich muss wieder auf die wärmeren Jeans zurückgreifen – und die passen einfach noch nicht. Auch wenn die eine oder andere schon wieder zu geht, bequem ist anders!

Stepper in der Schwangerschaft

Also muss neben meinem Schneller-Fit-nach-der-Geburt-Programm jetzt auch ein Körper-in-Form-Programm her. Eine Diät darf man während der Stillzeit ja nicht machen, da sonst die ganzen Giftstoffe ausgeschwemmt werden, aber ich kann zumindest versuchen, mich wieder in Form zu bringen. Ja, klar gehe ich schon zur Rückbildung. Bringt nur meistens herzlich wenig, wenn der Rubbelbatz nach 20 Minuten (danach kann man fast die Uhr stellen), anfängt laut zu brüllen und sich nur dann sofort beruhigt, wenn ich ihn hochhebe. Das heißt, ich kann mich immer schön mit aufwärmen und dann die mitleidigen Blicke der anderen Mamis ernten, deren Kinder friedlich am Schnuller nuckeln (keine Chance, dass der Rubbelbatz den länger als eine Sekunde im Mund behält) und sie beobachten, während ich mein Kind im Arm hin und her schunkle oder stille.

Damit ich in Zukunft die ruhigen Phasen zu Hause nutzen kann und nach meinem Tempo „Rückbildung“ machen, haben wir am Wochenende einen Gymnastikball und einen Stepper geholt. Die Motivation ist also da, nur an der Durchführung hapert es noch.

Wenn jemand Tipps hat, wie man es trotz sehr anhänglichem Kind schaffen kann, immer her damit!

Alle Kommentare (8)

    Hallo, ich hab nach der Geburt meiner ersten Tochter Kangatraining gemacht – im Kurs und mit der DVD. Das hat echt was gebracht und Hanni war immer schön ruhig weil in der Trage. Jetzt nach dem zweiten geh ich sicher nicht mehr in den Kurs weil nicht ganz billig, aber ich werde sicher daheim wieder freestyle tanzen ;).

    LG und viel sportlichen Erfolg!

    Hallo Edith,

    das ist ein toller Tipp – ich hab noch nie was von Kanga gehört. Für mich allerdings absolut ungeeignet, weil ich in Sachen koordinierter Bewegung und Tanz eine totale Lachnummer bin 😉

    Hallo,
    Ich möchte Dir ja nicht die Illusion nehmen, dass man aktiv etwas gegen die Schwangerschaftsstreifen machen kann – laut Studien kam man wohl zu 5% darauf Einfluss nehmen. Nach eigener Erfahrung mit drei Schwangerschaftrn in 3 1/2 Jahren ohne Streifen und mit jedesmal sehr schnell flachen Bauch zieh ich jedoch für mich das Fazit: Glück gehabt im Genlotto.
    Das erste mal habe ich regelmäßig geölt, vielfach auch das Sofa, das zweite mal habe ich den Rest Öl vom ersten mal aufgebraucht und es beim dritten mal sein gelassen, ist halt nicht meine Welt, ich bin auch zu kitzlig als dass das eine schöne Partnersache wäre. Leicht gezupft habe ich den Bauch bei allen Schwangerschaften, das war einfach angenehm. Der Unterschied im Ergebnis: null.
    Freundinnen, die ganz vorbildlich immer geölt und massiert haben, sind auf den letzten Metern doch gerissen. Denen dann zu sagen, besser aufpassen und vorbeugen hätte geholfen, finde ich nicht ok. Es ist halt doch zum sehr großen Teil Veranlagung. Ich brauche mir nichts auf meinen Bauch einzubilden, sie müssen sich nicht schämen.
    Man könnte natürlich auch das Fazit ziehen beim ersten mal gründlich genug Ölen würde für den Rest auch helfen 😉
    Für mich ist Stillen das Mittel der Wahl zum Abnehmen. Zwei Wochen nach Entbindung war ich meist bei +2kg, nach etwa 6-8 Monaten bei -2kg, langfristig ging es dann wieder auf Langzeitwohlfühlgewicht. Auch hier habe ich sehr viel Glück mit meiner Veranlagung, denn in der Stillzeit (fr)esse ich wie ein Scheunendrescher, scheine aber die Kalorien vor allem in die erheblichen Mengen Milch/Sahne zu stecken. Also auch hier keine tollen Geheimrezepte*, denn sportlich bin ich auch nicht. Allerdings spätestens bei Nr2 und Nr3 halten einen die „Großen“ ja auch auf Trab, neben Job und sonstigem Leben.

    Warum schreibe ich das ganze. Ich glaube mit all den tollen Tipps -vor allem um Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft- wird ein ganz schöner Druck aufgebaut. Mach dies und jenes, dann klappt es und wenn nicht bist du selber Schuld. Stattdessen sollten wir öfter akzeptieren, dass wir nicht alles beeinflussen können und das Ergebnis (in meinem Fall dankbar) annehmen. Ich lasse mir auch keine Vorwürfe mehr machen, dass Nr1 und Nr2 keine natürlichen, ja noch nicht mal Spontangeburten waren. So ist es halt: KS und Glocke. Nr3 war dann spontan, aber auch da – nicht alles kann ich so beeinflussen wie ich es gerne hätte. Ergebnis annehmen und weiter ohne zu moralisieren.

    *vielleicht doch, ab dem 2./3. Monat bis zum 6. Monat habe ich den täglichen Überschuss abgepumpt und gespendet. Andere Mittel waren bei mir nicht erfolgreich um der Milch Herr zu werden. Mehr Milch zieht natürlich mehr Kalorien.

    Danke, liebe Anna, für diesen durchaus berechtigten Einwand. Natürlich ist niemand selber Schuld, der Streifen hat, das sehe ich absolut genau so! Ich hatte wahrscheinlich hauptsächlich großes Glück, trotzdem wollte ich die 5% nicht unversucht lassen. Mir hat es ein gutes Gefühl gegeben und vielleicht tut es das bei anderen Schwangeren ja auch. Unabhängig davon, ob am Ende ein streifenfreier Körper bleibt, oder nicht. Wenn ich jetzt Schwangerschaftsstreifen hätte und nichts getan hätte, würde ich mich sicherlich ärgern.

    Hallo Rubbelmama,

    ja das Thema Schwangerschaftsstreifen hat mich natürlich auch vor der Geburt meines ersten Kindes beschäftigt. Vor allem, als ich von Freundinnen ein Schwangerschaftswohlfühlpaket geschenkt bekam, in dem auch genau das Öl von Weleda enthalten war, das du oben abgebildet hast. Vorher war mir gar nicht klar, dass man spezielle Öle für die Vorbeugung der nicht allzu hübschen Streifen kaufen kann.
    Ich habe mir, ähnlich wie du, täglich den Bauch eingeölt und als die erste, geschenkte Flasche leer war, habe ich mir dann eine neue gekauft (mit einem leichten Schock über den Preis). Aber irgendwie ist man ja doch bereit, alles zu versuchen.
    Ich hatte leider nicht so viel Glück wie du, obwohl ich in der gesamten Schwangerschaft nur 9 kg zugenommen habe. In den letzten beiden Wochen hat der Bauch nachgegeben.
    Ich fühle mich jetzt ein wenig betrogen und es ist ein bisschen das Gefühl von Scham wegen der Streifen dabei. Ich muss zugeben, dass ich sogar ein bisschen wütend auf das Geschenkpaket bin, denn im Grunde sollte es ja heißen: hier, du kannst verhindern, dass du nachher unschöne Streifen hast.
    Das macht die Streifen noch unangenehmer. Viel mehr wünsche ich mir für schwangere Frauen das Signal: Schwangerschaftsstreifen sind vollkommen in Ordnung.
    Natürlich gefiel mir mein Bauch ohne Streifen besser. Aber diese starke Ablehung, die man gegen die Narben hat, kommt von der allgemeinen Haltung ihnen gegenüber.
    Ich erinnere mich noch an die Kindheit. Man ist hingefallen, hat sich verbrannt, geschnitten, und war jedes Mal gespannt auf die Narben, die man dann stolz präsentieren konnte.
    Ich wünsche mir diese Einstellung für uns alle zurück.
    Trotzdem freue ich mich, dass du keine Streifen hast! Vielleicht war auch die gute Ernährung hilfreich. Auf Vitamin E-Zufuhr habe ich nicht geachtet. Aber ich glaube auch nicht, dass diese Öle wirken und ich finde es ein bisschen frech, wieviel Geld dafür verlangt wird. Gerade von einer Marke wie Weleda finde ich das nicht ok.

    Liebe Grüße,

    Fiona

    Hallo Fiona,

    ich verstehe deinen Ärger und die Preise sind bei Weleda allgemein frech hoch. Trotzdem greife ich immer wieder auf die Produkte zurück, am Ende überzeugt mich doch die Qualität… Allgemein glaube ich jedoch, dass das meiste, was die Haut betrifft, von Innen kommt, also mit Genen, Ernährung und genügend Flüssigkeit zu tun hat.

    Ich glaube, das Problem sind nie Schwangerschaftsstreifen an anderen – ich jedenfalls denke mir dabei nichts und finde oft Bäuche mit Streifen trotzdem schön – sondern bei uns selbst. Da sind die Ansprüche meist höher angesetzt.

    Ärger dich nicht, sei froh, dass du alles versucht hast. Ich würde mich viel mehr ärgern, wenn ich jetzt hier mit Streifen sitzen würde und nicht wüsste, ob ich das nicht vielleicht hätte verhindern können.

    Liebe Grüße,
    Hanna

    Das Problem mit den Schwangerschaftsstreifen habe ich leider auch, mein Arzt meinte auch dass ich das leider nicht mehr wegbekomme. Es sind Erinnerungen an die schöne Zeit und ich habe mich damit abgefunden. Mein Mann liebt mich so wie ich bin und ich mich auch.

    An dieser Stelle erst mal vielen Dank für die vielen wertvollen Informationen, die man in diesem Beitrag finden kann. Das Internet ist ja voll mit Informationen zum Thema Schwangerschaft und leider lassen sich viele werdende Mütter gerade beim ersten Kind total irre machen. Wie gesagt, Daumen hoch für den Blogbetreiber / Blogbetreiberin für die Zeit bzw. Arbeit, die hier investiert wird. Gerade wenn man Kinder hat, ist es schon ein Kunststück sich für sowas Zeit zu nehmen. Beste Grüße

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