Nicht-Hochzeits-Wochenende in Bildern


Nächste Woche wäre das große Wochenende gewesen: Unsere Freie Trauung auf dem Schloss mit allem Drum und Dran. Weil dieser Tag leider sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, haben wir für dieses Wochenende eine Ersatz-Feier angesetzt. Denn viele Freunde oder Familienmitglieder haben sich trotzdem eine gewünscht. Eine „Hochzeit“ sollte es nicht sein, sondern nur eine Gelegenheit, Familie und Freunde zu sehen – die wir ja sonst selten haben.

Tatsächlich scheinen aber alle unsere Pläne, die irgendwie in Verbindung mit der Hochzeitsfeier stehen, nicht gerade vom Glück verfolgt zu sein. So ist die Feier an diesem Wochenende nicht sprichwörtlich, aber wortwörtlich ins Wasser gefallen. Am Samstag regnete es nämlich phasenweise wie aus Eimern und die Temperaturen blieben bei etwa 17° C.

Dafür haben wir so geplant, dass die Vorbereitungen relativ wenig Aufwand waren: Für die 35-40 Gäste, die zugesagt hatten, wollten wir nachmittags Kaffee und Kuchen anbieten, abends ein warmes Abendessen. Angesichts des Wetters konnten wir nicht im Garten die Tische aufstellen, sondern räumten die Hütte aus, wo normalerweise Autos und landwirschaftliche Maschinen untergebracht sind.

Schon im Vorfeld boten viele an, etwas mitzubringen – daher mussten wir nicht alle Kuchen selbst machen.

Meine Mama hat mal wieder eine superleckere zuckerarme Torte für die Kleinkinder kreiert:

Und für die ganz zuckerfreie Variante gab es Beeren aus dem eigenen Garten:


Das Abendessen bestellten wir einfach bei einem Caterer. Es gab vegetarische Tortellini, Lasagne, Indisch mit Lammhackfleisch und Indisch vegetarisch. Dazu gab es einige Salate, ebenso nur ein paar von uns, Brot, Aufstriche und Antipasti.

Damit auch bei Regen die Eltern in Ruhe essen konnten, hatten wir auch in der Hütte, die uns als Schutz gegen den Regen diente, etwas für die Kinder aufgebaut.

Letztenendes war aber der Rubbelbatz der einzige, der dieses Angebot groß nutzte. Denn am Nachmittag hörte der Regen auf und die Kinder konnten auf dem Sandhaufen spielen.

Fazit: Obwohl wirklich viele liebe Menschen da waren, war die Feier nach etwa 6 Stunden beendet – draußen war es einfach zu kalt und drinnen zu wenig Platz. Nur zwei Freundinnen blieben noch bis etwa 22 Uhr bzw. bis zum nächsten Morgen.

Am Sonntag war das Wetter tatsächlich so, wie wir es uns für die Party gewünscht hätten: Trocken, warm und sonnig.

Gemeinsam (na gut, hauptsächlich meine Eltern) brachten wir alles wieder in Ordnung. Die selbstgemachte Treibholz-Deko wird uns wahrscheinlich noch eine Weile begleiten:

Heute konnte der Rubbelbatz endlich wieder all seinen Lieblingstätigkeiten nachgehen: In der Wanne im Garten baden und danach stolz erzählen „Benni einebunga“ (Benni reingesprungen).

Ausgiebig seinen Fuhrpark testen.

Im Sand baggern.

Neben der Katze einen Mittagsschlaf machen (NEIN, er schläft immer noch nicht einfach so ein, wir fahren mit dem Kinderwagen und legen ihn dann auf die Couch). Das Netz ist gegen die lästigen Fliegen, die ihn wecken würden.

Gleich danach gab es ein Familien-Foto-Shooting im Garten. Denn tatsächlich waren heute alle vier Geschwister (ich und meine drei Brüder) gleichzeitig vor Ort. Mit sehr aktivem Kleinkind immer gar nicht so einfach.

Und weil immer mindestens einer der Onkels Zeit hat, aufzupassen, gab es für mich auch viele Momente, meiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen…

Mehr WIB findet ihr bei Susanne auf Geborgen-Wachsen.



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