10 Dinge, die ich wieder genauso machen würde


Oft ist man hinterher schlauer als vorher und würde vieles ganz anders machen, hätte man die Chance dazu. Aber zum Glück gibt es auch Dinge, über die man positiv denkt und die man immer wieder genauso entscheiden und tun würde. Gegen Ende meiner Schwangerschaft gehören für mich dazu folgende 10 Punkte:

 Tägliches Yoga

Ich bin nach wie vor fest davon überzeugt, dass mein Durchhaltevermögen in Sachen Yoga-Übungen unter anderem dazu beigetragen hat, dass sich Schwangerschaftsbeschwerden bis zuletzt in Grenzen halten. Durch die Bewegungs- und Dehnübungen sorge ich dafür, dass immer alles gut durchblutet ist und beuge so Rückenschmerzen oder dicken Beinen vor. Außerdem geben mir die bewussten Übungen auch jeden Morgen die Chance, mich auf meinen Körper und gleichzeitig auf meinen Bauchzwerg zu konzentrieren. Wenn er nicht schon vorher im Bett einen gefühlten Halbmarathon in meinem Bauch hingelegt hat und deshalb tief schläft, macht er auch nach wie vor fröhlich mit.

Keine Pränataldiagnostik

Wer meine Meinung zur Pränataldiagnostik noch nicht kennt, kann sie hier nochmal nachlesen. Daran hat sich nach wie vor nichts geändert. Sollte ich in ein paar Wochen tatsächlich ein Kind mit einer Chromosomen-Veränderung zur Welt bringen, bin ich trotzdem froh, das nicht jetzt schon zu wissen. Alle Sorgen, die damit in Verbindung stehen, würden noch früh genug kommen. Die Schwangerschaft konnte ich auf diese Weise mehr oder weniger unbeschwert durchleben.

Jeden Tag Ölen mit Weleda Schwangerschafts-Öl

Unser abendliches Ritual mit dem Schwangerschafts-Öl von Weleda ist für uns seit den ersten Wochen ein wichtiger Moment vor dem Schlafen. Auf diese Weise hat auch der werdende Papa die Möglichkeit, mit seinem Nachwuchs in Kontakt zu treten und ihn ein bisschen zu pflegen (oder zumindest seine Wohnung). Ob es tatsächlich gegen die Bildung von Schwangerschaftsstreifen hilft, kann ich nicht wirklich beurteilen. Bisher habe ich zumindest noch keine.

Wenig Süßigkeiten und viel Bio

Insgesamt habe ich bisher (SSW 35) nicht ganz 15 kg zugenommen. Das ist nicht ganz wenig, aber auch nicht richtig viel. Ich bin guter Dinge, dieses Gewicht nach der Stillzeit wieder runter zu haben. Vor allem möchte ich aber meinem Kleinen einen möglichst guten Start ins Leben ermöglichen. Dazu gehört, ihm von Anfang an eine gesunde Ernährung beizubringen (und die Geschmacksbildung fängt bereits im Mutterleib an) und belastende Stoffe von ihm fernzuhalten.

Eine natürliche Entbindung anstreben

Zum guten Start ins Leben gehört für mich außerdem eine möglichst natürliche Entbindung. Auch wenn das für mich als Mama mit größeren Schmerzen als z.B. mit PDA oder Wunschkaiserschnitt verbunden ist, kommt für mich nichts anderes in Frage. Denn verschiedene Studien zeigen, dass das Geburtserlebnis für das Baby in verschiedener Hinsicht sehr wichtig ist.

Schon vor der zwölften Woche von der Schwangerschaft erzählen

Von meinem Arzt wurde mir anfangs geraten, erst nach den ersten 3 Monaten von meiner Schwangerschaft zu erzählen. Für den Fall, dass in dieser Zeit, was ja häufig passiert, noch etwas schief geht. Dieses Vorgehen kenne ich auch von Verwandten und Freunden und ich kann den Gedanken, der dahinter steht, gut verstehen. Trotzdem habe ich noch auf dem Rückweg vom ersten Termin beim Gynäkologen gleich meine Mama und meine beste Freundin angerufen und dann nach und nach allen wichtigen Menschen in meinem Leben Bescheid gesagt. Denn wenn tatsächlich was schief gegangen wäre, hätte ich von genau diesen Menschen ja auch Trost haben wollen!

Regelmäßige Sauna-Besuche

Viele wissen gar nicht, dass man bis zum Ende der Schwangerschaft ohne Probleme in die Sauna gehen kann. Vor allem, wer vorher schon regelmäßiger Sauna-Gänger war, sollte damit gar keine Probleme haben. Alle anderen müssen nur darauf achten, es nicht zu übertreiben. Für mich sind diese Sauna-Besuche in zweierlei Hinsicht sehr wichtig geworden: zum einen tut mir die Wärme und Entschlackung körperlich gut, zum anderen kann ich auf diese Weise entspannt Zeit mit meinem Mann verbringen.

Eigene Meinung bilden und ruhig bleiben

Als Schwangere oder Mama bekommt man oft von allen Seiten gut gemeinte Ratschläge. Ich höre oft, wie das (werdende) Mamis auf die Palme bringt. Ich denke, mit meiner Einstellung bin ich bisher ganz gut gefahren: ich nehme die Meinungen anderer zur Kenntnis, versuche aber nicht darüber zu diskutieren. Entweder ich habe schon meine ganz eigene Meinung, oder ich informiere mich im Anschluss und entscheide, was ich für richtig halte. Der einzige, der in meinen Augen ein Recht hat, etwas besser zu wissen, als ich, ist mein Mann.

Mit Teilzeitbeschäftigungsverbot bis zum letzten Tag weiterarbeiten

Auch wenn im Laufe meiner Schwangerschaft viele nicht so richtig verstehen konnten, warum ich mich so wenig wie möglich krank schreiben lassen wollte – für mich und meine Selbstachtung war das wahnsinnig wichtig. Und ich bin froh, mit einem Teilzeitbeschäftigungsverbot den perfekten Kompromiss zwischen dem zusätzlichen Ruhebedarf meines Körpers und meinen psychischen Bedürfnissen gefunden zu haben.

Einen Blog schreiben

Dieser Blog, den ich ursprünglich ein wenig meinem Mann zuliebe begonnen habe, macht mir nicht nur riesig Spaß, sondern ist auch zu meiner Art und Weise geworden, all das Neue der letzten Monate zu verarbeiten. Auch das würde ich jederzeit wieder genauso machen.

 

 

 

Alle Kommentare (2)

    Danke 🙂 liebe Katharina. Soll ja wahrscheinlich nicht die letzte Schwangerschaft bleiben. Und vielleicht findet die eine oder andere werdende Mami auch Anregungen für die eigene Schwangerschaft.

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